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Smerz

norwegisches Musikduo von Henriette Motzfeldt und Catharina Stoltenberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Smerz ist ein Musikduo, das aus den beiden Norwegerinnen Henriette Motzfeldt und Catharina Stoltenberg besteht. Das Duo ist in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen angesiedelt.

Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Herkunft ...
Smerz
Allgemeine Informationen
Herkunft Kopenhagen
Genre(s) Elektronische Musik
Aktive Jahre
Gründung 2013
Auflösung
Website
Aktuelle Besetzung
Gesang
Henriette Motzfeldt
Gesang
Catharina Stoltenberg
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Geschichte

Das Duo wurde im Jahr 2013 von Henriette Motzfeldt und Catharina Stoltenberg, der Tochter von Jens Stoltenberg und Ingrid Schulerud, gegründet.[1] Der Name Smerz leitet sich vom deutschen Begriff ‚Herzschmerz‘ ab.[2] Motzfeld und Stoltenberg wuchsen beide in Oslo auf, im Jahr 2011 zogen sie zum Studium nach Kopenhagen.[3] Die beiden brachen schließlich ihr Studium ab, um hauptberuflich als Musikerinnen zu arbeiten.[2] Später setzten sie ihre Studien fort.[4]

Smerz erhielt 2017 einen Vertrag beim Label XL Recordings.[5][2] Mit Okey veröffentlichte das Duo im Jahr 2017 seine Debüt-EP. Im Jahr darauf folgte die EP Have Fun.[3] Für Have Fun wurden sie beim Spellemannprisen 2018 in der Elektronika-Kategorie nominiert. Im Jahr 2018 trat das Duo unter anderem beim dänischen Roskilde-Festival und dem norwegischen Øyafestivalen auf.[1] Das Debütalbum von Smerz, das den Titel Believer erhielt, ließ Mathematik, Electro und Klassik aufeinandertreffen und kam im Jahr 2021 heraus.[6] Für das Werk erhielten sie erneut eine Nominierung in der Elektronika-Kategorie des Spellemannprisens. Im Februar 2024 gaben die beiden die EP Allina über die fiktive Popsängerin Allina heraus.[7]

Beim Spellemannprisen 2025 gewann das Duo in den beiden Kategorien für alternativen Pop und den internationalen Erfolg des Jahres.

Stil

Die Musik des Duos wird meist der elektronischen Musik zugerechnet.[8][9] Julia Lorenz schrieb in einer Rezension für den Musikexpress, dass die Musik von Smerz „Musik zwischen sinnlichem R’n’B, Footwork, Techno und dem Dream-Pop-Stoff, aus dem Albträume sind“ sei und die beiden bei ihrem Album Believer zu einer „wundersamen, technoiden Form von Kammermusik mit wilden Rave-Ausbrüchen“ gefunden haben.[10] Das Album enthält sowohl englisch- als auch norwegischsprachige Lieder. In einer Kritik bei Pitchfork wurde über die Lieder des Werks geschrieben, dass diese von einem „doppelten Gefühl von Unbehagen und Versuchung“ leben und die besten Songs die „Grenze zwischen Hedonismus und Angst“ verwischen würden.[11]

Auszeichnungen

Spellemannprisen[12]

  • 2018: Nominierung in der Kategorie „Elektronika“ (für Have Fun)
  • 2021: Nominierung in der Kategorie „Elektronika“ (für Believer)
  • 2025: „Alternativer Pop“ (für Big City Life)
  • 2025: „Internationaler Erfolg des Jahres“
  • 2025: Nominierung in der Kategorie „Veröffentlichung des Jahres“ (für Big City Life)

Diskografie

Alben

  • 2021: Believer
  • 2024: Tidligere den dagen
  • 2025: Big City Life

EPs

  • 2017: Okey
  • 2018: Have Fun
  • 2024: Allina
  • 2026: Easy

Singles

  • 2024: Shining Star
  • 2024: Girls Just Wanna Have Fun
  • 2025: A Thousand Lies
  • 2025: You Got Time and I Got Money
  • 2025: Roll the Dice
  • 2025: Feisty

Einzelnachweise

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