Sockel FM2+

Prozessorsockels für AMD Prozessoren From Wikipedia, the free encyclopedia

Sockel FM2+ bezeichnet einen Prozessorsockel des Unternehmens AMD, der für den Einsatz in Desktop-Computern konzipiert wurde. Er wurde Anfang Juni 2013 in Zusammenhang mit APU-Modellen der Kaveri-Reihe vorgestellt und ist eine Weiterentwicklung des bisherigen Sockel FM2. FM2+ unterstützt diverse Prozessormodelle nach dem Konzept AMD Fusion, also mit integrierter Northbridge und GPU.[1] Letztere kann vom Hersteller deaktiviert worden sein. In AMDs Dokumentation wird der Sockel unter der technischen Bezeichnung FM2r2 geführt.

Schnelle Fakten Spezifikationen ...
Sockel FM2+
Spezifikationen
Einführung Juni 2013
Bauart PGA-ZIF
Kontakte 906
RAM DDR3
Prozessoren diverse Piledriver-basierte Modelle aus der Trinity- und Richland-Reihe, diverse Steamroller-basierte Modelle aus der Kaveri- und Kaveri-Refresh-Reihe, Athlon X4 auf Excavator-Basis
Vorgänger Sockel FM2
Nachfolger Sockel AM1
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Im Wesentlichen stimmen die Eigenschaften mit denen des Vorgängers überein, es wurde eine leicht veränderte Pin-Belegung und damit ein neuer Sockel notwendig. FM2+ ist abwärtskompatibel zu den Prozessoren für den Sockel FM2 (Trinity- und Richland-Modelle).[2]

Im Rahmen des Konzeptes AMD Fusion werden seit 2011 alle Northbridge-typischen Funktionen auf dem Mikrochip des Hauptprozessors integriert. Zur Realisierung von PC-typischen Peripherieschnittstellen vergleichsweise geringer Bandbreite bietet AMD den sogenannten Fusion Controller Hub (FCH) an. Vom Hersteller für FM2+-Systeme vorgesehen sind die Modelle A88X, A78, A68H oder A58.[3] Sie wurden gegenüber ihren Vorgängern leicht überarbeitet, unter anderem im Bereich der USB-3.0-Implementierung (xHCI 1.0). Der A88X und der A78 unterscheiden sich nur geringfügig, im Wesentlichen durch 8 bzw. 6 SATA-Schnittstellen.

Einzelnachweise

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