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Sokotra-Granatapfel

Art der Gattung Granatäpfel (Punica) From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Sokotra-Granatapfel (Punica protopunica) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae) gehört.[1] Er ist ein Endemit auf der zum Jemen gehörenden Inselgruppe Sokotra im nordwestlichen Indischen Ozean.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Sokotra-Granatapfel

Blüten und kleine, unreife Früchte

Systematik
Eurosiden II
Ordnung: Myrtenartige (Myrtales)
Familie: Weiderichgewächse (Lythraceae)
Unterfamilie: Punicoideae
Gattung: Granatäpfel (Punica)
Art: Sokotra-Granatapfel
Wissenschaftlicher Name
Punica protopunica
Balf.f.
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Merkmale

Der Sokotra-Granatapfel wächst als immergrüner[2] Strauch, der Wuchshöhen von 2 bis 4,5 Meter erreicht[3] und oft verdornte Äste besitzt.[3] Die Laubblätter besitzen eine elliptische oder längliche, seltener verkehrt-eiförmige oder kreisförmige, ganzrandige Blattspreite mit stumpfer, oft ausgerandeter Spreitenspitze.[3] Sie sind fleischiger als bei Punica granatum.[4]

Die Tragblätter sind länglich und stumpf.[3] Die Kronblätter sind verkehrt-herzförmig[3] und im Gegensatz zu Punica granatum rosafarben statt rot.[4] Die Früchte sind kleiner und weniger süß.[4] Die Fruchtblätter stehen anders als bei Punica granatum in einer Ebene.[3][5] Das Tausendkorngewicht der Samen beträgt 6,81 g.[6]

Systematik und Forschungsgeschichte

Punica protopunica wurde 1882 von Isaac Bayley Balfour erstbeschrieben[3] und bildet zusammen mit dem Granatapfel (Punica granatum L.) die nur zwei Arten zählende Gattung der Granatäpfel (Punica). Sie wird manchmal als die Stammform des Granatapfels angesehen,[7] während dessen Abstammung von Punica protopunica in anderen Werken bezweifelt wird.[8]

Gefährdung

Zum Zeitpunkt seiner Entdeckung galt der Sokotra-Granatapfel als häufig.[3] Bis 1997 galt diese Art in der roten Liste der IUCN als stark gefährdet (EN). Seit 1998 wird sie nur noch als „gefährdet“ (VU) eingestuft. Das gesamte Verbreitungsgebiet wird auf etwa 100 km² geschätzt.[9]

Einzelnachweise

Weiterführende Literatur

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