Sommer auf Asphalt

Film von Simon Ostermann (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Sommer auf Asphalt ist eine deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2026 mit Mala Emde und Christoph Maria Herbst. Regie führte Simon Ostermann nach einem Drehbuch von Brix Koethe, frei nach dem Roman Pedalpilot Doppel Zwo von Wolf Schmid.[2]

TitelSommer auf Asphalt
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Sommer auf Asphalt
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Wüste Medien
Stab
Regie Simon Ostermann
Drehbuch Brix Vinzent Koethe
Produktion
  • Daniel Perdelwitz
  • Levin Hübner
Musik Linda-Philomène Tsoungi
Kamera Johannes Greisle
Schnitt Ramin Sabeti
Besetzung
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Handlung

Les arbeitet tagsüber als Fahrradkurierin, in der Nacht macht sie mit ihren Freunden Party. Eines Tages steht ihr Vater Bert, mit dem sie bislang kaum Kontakt hatte, unerwartet vor der Tür. Außerdem wird die eigentlich lesbische Les ungeplant von Tyler schwanger und sie fragt sich, ob sie das Kind behalten soll.

Nach einem Unfall von Les bietet Bert an, ihre Kurierfahrten zu übernehmen. Was Les zunächst nicht weiß, ist, dass ihr Vater an einem Hirntumor leidet. Im Foyer eines Kunden bricht er schließlich mit einem epileptischen Anfall zusammen.[2][3][4][5]

Produktion und Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden vom 22. Juli bis zum 22. August 2025 in Hamburg und Lüneburg statt, Arbeitstitel war Drift.[4]

Der Film wurde von der Wüste Medien GmbH produziert, als Produzenten fungierten Daniel Perdelwitz und Levin Hübner, beteiligt waren der Norddeutsche Rundfunk und Arte. Unterstützt wurde die Produktion von Nordmedia und der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.[4][6]

Die Kamera führte Johannes Greisle, die Musik stammt von Linda-Philomène Tsoungi, die Montage verantwortete Ramin Sabeti und das Casting Lisa Stutzky und Anja Dihrberg-Siebler. Das Szenenbild gestaltete Jeannine Ullrich, das Kostümbild Elisabeth Kesten, den Ton Matthias Wolf, Torben Seemann und Nils Vogel-Bartling und die Maske Nicola Faas. Als Intimitätskoordinatorin fungierte Anna König.[2][4][6]

Regisseur Simon Ostermann drehte mit Mala Emde zuvor die Serie Oh Hell.[5]

Veröffentlichung

Am 3. Juni 2026 wurde mit dem Film das Internationale Filmfest Emden-Norderney eröffnet.[7][8] Der deutsche Kinostart erfolgte am 4. Juni 2026 im Verleih von Filmwelt.[2][3] Die Veröffentlichung in der ARD ist für Herbst 2026 geplant.[7]

Rezeption

Gaby Sikorski vergab auf filmstarts.de 3,5 von 5 Sternen. Gemeinsam mit Christoph Maria Herbst gelinge es Mala Emde, aus diesem mit Problemen vollgestopften Drehbuch eine relativ leichte und ziemlich unterhaltsame Sommerkomödie zu machen. Der Film wurde schwungvoll und sogar mit ein bisschen Tiefgang inszeniert, ohne dabei den lockeren Tonfall zu verlieren.[9]

Rudolf Worschech bewertete die Produktion auf epd-film.de mit drei von fünf Sternen. Der Film wirke trotz aller Konstruiertheit nie allzu aufdringlich und trotz aller Melodramatik angenehm entspannt. Das liege zum einen an dem großartigen Tochter-Vater-Paar. Regisseur Simon Ostermann verstehe sich auf witzig-lakonische Situationen, ihm gelängen auch die Momente des Schweigens und des Unausgesprochenen.[5]

Markus Solty (sechs von zehn Punkte) befand auf film-rezensionen.de, dass der Film vor allem durch sein sympathisches Ensemble und seinen warmherzigen Ton überzeuge. Zwar überlade der Film seine Handlung mit zu vielen Themen und bliebe oft oberflächlich, finde aber besonders im letzten Drittel die richtige Balance zwischen Humor und Ernst.[10]

Auszeichnungen und Nominierungen

Internationales Filmfest Emden-Norderney 2026

  • Auszeichnung mit dem SCORE Bernhard-Wicki-Preis in Bronze (Simon Ostermann)[11][12]

Festival des deutschen Films 2026

  • Nominierung für den Rheingold Publikumspreis[13]

Einzelnachweise

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