Sommer der toten Träume
Roman des deutschen Schriftstellers Harry Thürk
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Sommer der toten Träume ist ein Roman des deutschen Schriftstellers Harry Thürk, der 1993 im Mitteldeutschen Verlag veröffentlicht wurde.[1] Es ist eine Autobiografie mit fiktiven Elementen.[2][3][4]

Das Buch wurde ins Englische, Polnische (von Marcin Domino und Anna Myszyńska),[2][5] Tschechische (von Miroslava Mamulová),[6] Russische, Chinesische, Slowakische, Ungarische, Litauische, Vietnamesische, Spanische und Finnische übersetzt.[7]
Małgorzata Jurczak plante eine Verfilmung des Buches, die sich jedoch aus Geldmangel verzögerte.[8]
Die im Buch dargestellten Figuren sind fiktiv, aber die Geschichte ist von den tatsächlichen Erfahrungen des Autors inspiriert.[9]
Zusammenfassung der Handlung
Im Sommer 1945, in Prudnik (Neustadt O.S.), entfaltet sich eine bewegende und authentische Geschichte über vier junge Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg[10] in ihre Heimat Oberschlesien zurückkehren, nur um zu erkennen, dass sie dort nicht länger willkommen sind. Ihre Heimat ist inzwischen von galizischen Flüchtlingen besiedelt.[3] Die vier Hauptfiguren Jakob Latta, Oswald Hirschke, Kuli Schiebitz und die Sinta Alina[1] werden in das Ghetto in der Chrobrego- und Królowej-Jadwigi-Straße eingewiesen,[2] das im April 1945 nach der Schlacht von Prudnik von der Roten Armee errichtet wurde.[11] In einer Welt, die von Krieg, Willkür und Vertreibung gezeichnet ist, ringen sie um ihr Überleben.