Sophie Springer
österreichische Regisseurin
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Sophie Springer (* 4. Januar 1983 in Klagenfurt am Wörthersee) ist eine österreichische Opern- und Schauspielregisseurin. Seit 2012 ist sie als Regieassistentin am Stadttheater Klagenfurt tätig und inszeniert dort seit 2017 eigene Produktionen im Musiktheater und Schauspiel.
Sophie Springer
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Leben
Sophie Springer studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.[1][2] Im Rahmen ihres Studiums organisierte und leitete sie 2010 das Operettenkonzert Dunkelrote Rosen, bei dem sie neben dem Management auch die szenische Umsetzung verantwortete.[3]
2006 begann Springer ihre Tätigkeit als Regieassistentin bei den Südkärntner Sommerspielen.[1] Ab 2008 war sie als Souffleuse, sowie als Ausstattungs- und Regieassistentin an der Oper Graz, am Stadttheater Baden und am Stadttheater Klagenfurt tätig.[1] Seit 2012 gehört sie als feste Regieassistentin dem Stadttheater Klagenfurt an.[1][2] Im Rahmen ihrer Tätigkeit übernahm sie mehrfach die Einstudierung und Leitung von Wiederaufnahmen von Opern- und Musicalproduktionen.[1]
Während ihrer Tätigkeit am Stadttheater Klagenfurt arbeitete sie in den Bereichen Oper, Operette, Musical und Schauspiel unter anderem mit Aron Stiehl, Andreas Gergen, Georg Schmiedleitner, Eva-Maria Höckmayr, Marco Štorman, Peter Lund, Cornelius Obonya und David Bösch zusammen. 2015 war sie Assistentin von Michael Sturminger bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf.[1][4]
2017 übernahm Springer als Regieassistentin kurzfristig für den erkrankten Regisseur Patrick Schlösser am Stadttheater Klagenfurt die Regie von Giuseppe Verdis Otello.[5] 2019 führte sie gemeinsam mit Markus Hänsel Co-Regie bei Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Eugen Onegin für Dieter Giesing. 2022 legte sie unter der Intendanz von Aron Stiehl mit der Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm ihre erste eigene Regiearbeit vor, in der sie die Schizophrenie des Dichters Lenz „in eindrucksvollen Bildern“ auf die Bühne brachte und die seelischen Qualen des Titelhelden „greifbar“ werden ließ.[2][6] 2024 inszenierte sie am Stadttheater Klagenfurt mit „drastischem Realismus“ in einer „sensiblen“ Regie Gerd Kührs erste Oper Stallerhof.[7][8][9] In der Spielzeit 2026/27 inszeniert sie am Stadttheater Klagenfurt die Oper Der Prinz von Homburg von Hans Werner Henze.[10]
Inszenierungen
Oper
- 2017: Otello von Giuseppe Verdi, Stadttheater Klagenfurt (Co-Regie)
- 2022: Jakob Lenz von Wolfgang Rihm, Stadttheater Klagenfurt
- 2024: Stallerhof von Gerd Kühr, Stadttheater Klagenfurt
- 2027: Der Prinz von Homburg von Hans Werner Henze, Stadttheater Klagenfurt
Schauspiel und Musical
- 2023: Alice im Wunderland nach Lewis Carroll, Textfassung: Maja Haderlap und Sylvia Brandl; Textbearbeitung und Songtexte: Sophie Springer; Musik und Songtexte: Mathias Krispin Bucher – Regie und Choreografie, Stadttheater Klagenfurt
Nominierungen
- 2026: Nominierung für den Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie Beste Regie für die Inszenierung von Stallerhof von Gerd Kühr am Stadttheater Klagenfurt.[11]
Weblinks
- Sophie Springer in der Datenbank von Operabase
- Sophie Springer bei Theapolis