Sotoplax robertsi
Art der Gattung Sotoplax
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Sotoplax robertsi ist eine Art der Krabben und einziger Vertreter der Gattung Sotoplax und der Familie Sotoplacidae.[1] Die Art hat eine Carapaxlänge von 6,7 mm und bewohnt den Schelf in Tiefen zwischen 33 und 54 Metern im tropischen Abschnitt des Atlantiks vor den Küsten Mexikos bis Brasiliens.[2]
| Sotoplax robertsi | ||||||||||||
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Carapax von unten, Scherenbeine und ein Schreitbeinpaar von Sotoplax robertsi | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Sotoplacidae | ||||||||||||
| Castro, Guinot & Ng, 2010 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Sotoplax | ||||||||||||
| Guinot, 1984 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Sotoplax robertsi | ||||||||||||
| Guinot, 1984 |
Merkmale
Der Carapax ist quer rechteckig, breiter als lang. Die Rückenfläche ist glatt und ohne klare Begrenzung der Regionen. Augenhöhlen und Augenstiele sind mittellang. Die Nähte des thorakalen Sternums sind bei beiden Geschlechtern zwischen zweitem und dritten Sterniten (2/3) vollständig und gerade, die zwischen 3/4 unterbrochen und tief, alle folgenden unterbrochen. Siebter und achter Sternit haben eine Medianlinie. Der achte Sternit wird bei Männchen nur wenig von den ersten drei Pleon-Somiten bedeckt. Die Vulva ist vertikal verlängert und erstreckt sich über das vordere Drittel des sechsten Sterniten. Bei Adulten ist sie von einem längsqueren Deckel versehen. Die Sternopleonalhöhle der Männchen ist sehr tief, schmal und lang. Sie erreicht den vorderen Teil der Sternalnaht 3/4.[3]
Das Pleon ist bei Männchen nahezu dreieckig, alle Somiten sind frei beweglich. Ab dem dritten Somiten verschmälert es sich allmählich. Das Telson ist schmal und hat ein sehr dünnes, abgerundetes Ende. Der dritte Somit ist etwas breiter als der zweite und viel breiter als der erste. Der Höcker des Druckknopfmechanismus für das Pleon liegt an der Sternalnaht 4/5. Das Pleon der Weibchen ist relativ schmal und bedecken die seitlichen Abschnitte des Sternums nicht. Auch bei Weibchen sind alle Somiten frei beweglich. Der Höcker des Druckknopfmechanismus für das Pleon ist dreieckig und spitz und liegt ebenfalls an der Sternalnaht 4/5. Der lange Penis liegt in einem geschlossenen Tunnel, der von der Verbindung des siebten und achten Sterniten gebildet wird. Das erste Gonopodium ist lang, schlank, mit etwa gleichbleibendem Durchmesser über die gesamte Länge. An der stumpfen Spitze sitzen ein paar Zähnchen. Das zweite Gonopodium ist weniger als ein Drittel so lang, schlank mit reduzierter Geißel und wenigen dünnen kleinen Dornen.[3]
Von allen anderen Goneplacoidea kann die Art durch das lange, spitz zulaufende Telson mit konkaven Rändern bei Männchen unterschieden werden.[2]