Spaten-Löwenbräu-Gruppe
Brauerei in München
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Die Spaten-Löwenbräu GmbH war die Dachgesellschaft der Traditions-Brauereien Spaten-Franziskaner-Bräu und Löwenbräu mit Sitz in München.[2] Per 1. Oktober 2004 übernahm die belgische Interbrew die Gruppe.[3] Interbrew heißt nach weiteren Übernahmen 2004 und 2008 heute Anheuser-Busch InBev. Laut ihren jeweiligen Homepages sind Löwenbräu AG und Spaten-Franziskaner-Bräu GmbH eigenständige Unternehmen innerhalb von ABInBev, beide sitzen an verschiedenen Adressen.[4][5]
| Spaten-Löwenbräu GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Sitz | München, |
| Branche | Brauerei |
| Bierausstoß der Spaten-Franziskaner-Brauerei in hl[1] | ||||
|---|---|---|---|---|
| 2006 | 1.150.000 | |||
| 2009 | 1.090.000 | |||
| 2011 | 1.200.000 | |||
| 2013 | 1.200.000 | |||


Geschichte
1997 schloss sich Spaten-Franziskaner-Bräu mit der benachbarten Löwenbräu zur Spaten-Löwenbräu-Gruppe zusammen. 2003 erfolgte der Verkauf der Spaten-Löwenbräu-Gruppe an den belgischen Konzern Interbrew, die Brauerei-Immobilien verblieben bei der Gabriel Sedlmayr Spaten-Franziskaner-Bräu KGaA, heute Sedlmayr Grund und Immobilien AG.[6]
2004 schloss sich Interbrew mit der brasilianischen Companhia de Bebidas das Américas (AmBev) zur InBev-Gruppe, der neuen Nummer 1 (gemessen am Ausstoß) auf dem Weltmarkt, zusammen. 2006 wurde das historische Spaten-Sudhaus an der Marsstraße wegen zu geringer Auslastung stillgelegt, heute beherbergt es ein Besuchermuseum. Die Produktion aller Spaten- und Franziskanerbiere wird durch Löwenbräu im verbliebenen Sudhaus an der Nymphenburger Straße fortgeführt.[7] 2017 gab es dann den Plan, die Produktion von Löwenbräu in der Nymphenburger Straße stillzulegen und wieder zu Spaten in die Marsstraße zu verlegen.[8]
Produkte
In der Brauerei werden Biere der Marken Spatenbräu, Franziskaner und Löwenbräu, für den Export auch Beck’s hergestellt.
Literatur
- Wolfgang Behringer: Die Spaten-Brauerei 1397–1997. Die Geschichte eines Münchner Unternehmens vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Piper, München 1997, ISBN 3-492-03600-7.