Speicher Radeburg II
Stausee in Deutschland
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Der Speicher Radeburg II (oder Großteich Radeburg; Großteich Zschorna; Großteich Tauscha) ist eine Brauchwassertalsperre nördlich von Radeburg im sächsischen Landkreis Meißen.
| Speicher Radeburg II | |||
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| Lage | Landkreis Meißen | ||
| Zuflüsse | Dobrabach, Springbach | ||
| Abfluss | Dobrabach → Große Röder | ||
| Größere Orte in der Nähe | Radeburg | ||
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| Koordinaten | 51° 15′ 49″ N, 13° 44′ 4″ O | ||
| Daten zum Bauwerk | |||
| Bauzeit | 1939–1953 / 1978–1981 | ||
| Höhe über Talsohle | 9,1 m | ||
| Höhe über Gründungssohle | 10,3 m | ||
| Höhe der Bauwerkskrone | 146,6 m | ||
| Bauwerksvolumen | 135 000 m³ | ||
| Kronenlänge | 1 775 m | ||
| Kronenbreite | 3 m | ||
| Böschungsneigung luftseitig | 1:2,3 | ||
| Böschungsneigung wasserseitig | 1:2,5, 1:3 | ||
| Daten zum Stausee | |||
| Höhenlage (bei Stauziel) | 144,92 m | ||
| Wasseroberfläche | 2,78 km² | ||
| Speicherraum | 8,9 Mio. m³ | ||
| Gesamtstauraum | 9,35 Mio. m³ | ||
| Einzugsgebiet | 28,6 km², mit Überleitung: 332,0 km² | ||
| Bemessungshochwasser | 14,8 m³/s | ||

Bauwerk
Der Speicher dient auch dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung und dem Naturschutz (Reservatfunktion). Er wurde ab 1939 zunächst vom Reichsarbeitsdienst gebaut. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1953 fertig gebaut. 1978 bis 1981 sanierte man den Speicher. Der Speicher wird im Zusammenhang mit dem Speicher Radeburg I bewirtschaftet. Er ist eine große Talsperre nach dem ICOLD-Kriterium.
Das Absperrbauwerk ist ein Erddamm mit geneigter Innendichtung aus Ton und Lehm. Die gestauten Gewässer sind der Dobrabach und der Springbach.[1]
Die Wasserspiegelhöhe wird jahreszeitlich verändert, um den Belangen des Hochwasserschutzes gerecht zu werden.
Vom Stausee durch einen Damm abgetrennt ist der „Breite Teich“. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der Brettmühlenteich Dobra (auch Brettmühlenteich Zschorna oder Brettmühlenteich Tauscha genannt), der ein beliebter Badesee mit einem Campingplatz ist.
Europäisches Vogelschutzgebiet
Der See ist seit März 1993 als Teil eines Europäischen Vogelschutzgebietes ausgewiesen, unter Naturschutz steht er seit dem 1. September 1954.

