Sphaerocarpales
Ordnung der Unterklasse Sphaerocarpidae
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Die Sphaerocarpales sind eine Ordnung von Moosen aus der Klasse der Marchantiopsida (die ihrerseits zu den Lebermoosen zählen).
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Sphaerocarpos texanus | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Unterklasse | ||||||||||||
| Marchantiidae | ||||||||||||
| Engl. | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Ordnung | ||||||||||||
| Sphaerocarpales | ||||||||||||
| Cavers |
Merkmale
Vom Habitus her sind die beiden Familien sehr unterschiedlich: Die Sphaerocarpaceae bilden auf feuchtem Boden rundliche Rosetten, die Riellaceae bilden aufrechte, geflügelte Stämmchen und wachsen unter Wasser (submers).
Die gemeinsamen Merkmale sind: Archegonien und Sporogone befinden sich in auffällig birnenförmig wucherndem Thallusgewebe. Antheridien und Archegonien besitzen eine einzellschichtige Hülle. Ölkörper fehlen. Das Sporogon besitzt keine Seta. Die Kapseln sind kleistokarp und lassen die meist zu Tetraden vereinigten Sporen erst nach Auflösung der Kapsel ins Freie. Es werden keine Elateren gebildet.
Systematik
Die großsystematische Stellung war früher unklar, da sie vom Habitus stark von den Marchantiidae abweichen. Das Fehlen der Ölkörper in den normalen Laminazellen und die einzellschichtige (leptosporangiate) Sporogonwand rechtfertigt jedoch ihre Einordnung bei den Marchantiopsida.
Die Ordnung Sphaerocarpales wird wie folgt gegliedert[1]:
- Familie Monocarpaceae
- Gattung Monocarpus
- Familie Riellaceae
- Gattung Austroriella
- Gattung Riella mit 20 Arten, submers in Salzwasser.
- Familie Sphaerocarpaceae
- Gattung Geothallus mit nur einer Art in Kalifornien
- Gattung Sphaerocarpos mit etwa 8 Arten, davon 3 in Europa
Literatur
- Jan-Peter Frahm, Wolfgang Frey, J. Döring: Moosflora. 4., neu bearbeitete und erweiterte Auflage (UTB für Wissenschaft, Band 1250). Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-2772-5 (Ulmer) & ISBN 3-8252-1250-5 (UTB)
- Jan-Peter Frahm: Biologie der Moose. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg und Berlin 2001, ISBN 3-8274-0164-X
- Fotos von Naiadita lanceolata auf Seite 87 (PDF-Seite 37)
