Spilanthol

Carbonsäureamid, natürliches Lokalanästhetikum From Wikipedia, the free encyclopedia

Spilanthol ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der fettlöslichen Carbonsäureamide und kommt in der Natur vor.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Spilanthol
Allgemeines
Name Spilanthol
Andere Namen
  • Affinin
  • (2E,6Z,8E)-N-(2-Methylpropyl)-2,6,8-decatrienamid
Summenformel C14H23NO
Kurzbeschreibung

gelbliche ölige Flüssigkeit[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 25394-57-4
PubChem 5353001
ChemSpider 4509783
Wikidata Q7577248
Eigenschaften
Molare Masse 221,34 g·mol−1
Aggregatzustand

fest bis flüssig

Schmelzpunkt

23 °C[2]

Siedepunkt

162 °C[2]

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser[2]

Brechungsindex

1,5135 (25 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[3]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
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Vorkommen

Jambú (Acmella oleracea)

Spilanthol wurde zum ersten Mal aus Jambú (Acmella oleracea) extrahiert. Es kommt auch in Heliopsis longipes und Sapilanthes oleraceae vor.[1]

Verwendung

Es ist ein starkes Insektizid,[1] Lokalanästhetikum und Schmerzmittel.[4] Lange Zeit nutzte die traditionelle Medizin Spilanthol zur Behandlung von Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Asthma und Rheuma. Spilanthol verfügt über viele Bioaktivitäten.[5]

Literatur

  • Ronald Keipert: Acmella ciliata (H.B.K.) Cassini. Phytochemische und enzymatische Untersuchungen, galenische Präformulierungen. 2009, DNB 1023749742, urn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000012935-9 (PDF [abgerufen am 23. September 2014] Diss., Freie Universität Berlin, Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie).

Einzelnachweise

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