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Spork (Bocholt)

Ortsteil der Stadt Bocholt im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen From Wikipedia, the free encyclopedia

Spork ist ein Ortsteil der Stadt Bocholt im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen. Bis 1974 war Spork eine eigenständige Gemeinde.

Schnelle Fakten Stadt Bocholt ...
Spork
Stadt Bocholt
Koordinaten: 51° 52′ N,  33′ O
Fläche: 9,8 km²
Einwohner: 972 (2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 99 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 46399
Vorwahl: 02871
Karte
Lage des Stadtteils Spork in Bocholt
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Geographie

Spork liegt im Nordwesten des Bocholter Stadtgebiets an der Grenze zu den Niederlanden und war ursprünglich eine rein landwirtschaftlich geprägte Streusiedlung. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sich rund um die 1933 erbaute Ludgerikirche ein Siedlungskern gebildet. Die ehemalige Gemeinde Spork besaß eine Fläche von 9,8 km².[2]

Die katholische Pfarrkirche St. Ludger
Haus Heidefeld

Geschichte

Spork ist eine alte westfälische Bauerschaft, die erstmals 1188 urkundlich erwähnt wurde. Eine Schule ist in Spork 1750 nachweisbar.[3] Seit dem 19. Jahrhundert bildete Spork eine Landgemeinde im Amt Liedern (seit 1937 Amt Liedern-Werth) des Kreises Borken.[4] Am 1. Januar 1975 wurde Spork durch das Münster/Hamm-Gesetz in die Stadt Bocholt eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Quelle
1818564[3]
1858614[5]
1871555[6]
1885542[7]
1910689[8]
1925703[9]
1939829[9]
1950996[2]
1974898[2]
2017972[1]
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Baudenkmäler

Die katholische Pfarrkirche St. Ludger sowie das Haus Heidefeld stehen unter Denkmalschutz.

Kultur

Ein Träger des lokalen Brauchtums ist der Schützenverein St. Ludgerus Spork. Ein weiterer Träger des lokalen Brauchtums ist der Karnevalsverein die Sporker Grenztröpfkes e. V. In der Gemeinde gibt es den Spielmannszug Spork 1952 e.V. und für die sozialen und kulturellen Belange ist der Dachverein Spork Aktiv e.V. tätig.

Literatur

  • Timothy Sodmann: Zu den Hof- und Familiennamen der Bocholter Bauerschaft Spork. In: Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur- und Heimatpflege, Jg. 68 (2017), Heft 1, S. 16–30.

Einzelnachweise

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