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St. Alban (Hardheim)

Kirchengebäude in Hardheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Alban ist ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz. Der Erftaldom, wie die Kirche aufgrund ihrer Dimensionen auch genannt wird, steht in Hardheim, einer Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg. Die Pfarrei gehört zum Dekanat Mosbach-Buchen im Erzbistum Freiburg.

St. Alban in Hardheim

Beschreibung

Architektur

Blick zum Altar

Die neuromanische Kreuzbasilika wurde von 1881 bis 1885 nach Plänen von Ludwig Maier anstelle des einsturzgefährdeten Vorgängerbaus aus dem 15. Jahrhundert errichtet. Ihre Wände werden von Strebepfeilern gestützt. Ihr Baukörper setzt sich aus dem dreischiffigen Langhaus, dem Querschiff und dem Chor mit 7/12-Schluss im Nordosten sowie dem Fassadenturm vor dem Mittelschiff im Südwesten zusammen. Über den kleinen Giebeln des Turms mit den Zifferblättern der Turmuhr erhebt sich ein spitzer, in einer Laterne auslaufender Helm.

Glocken

Im Glockenstuhl des Turms hängen sechs Kirchenglocken, von denen fünf 1949 von der Glockengießerei Junker in Briloner Sonderbronze gegossen wurden. Die kleinste Glocke aus Bronze entstand 1930 in der Glockengießerei Grüninger.[1]

Weitere Informationen Glocke, Name ...
GlockeNameDurchmesser ≈0Gewicht ≈0Schlagton
1Christusglocke1420 mm01550 kg0d’+2
2Alban-Glocke1270 mm01130 kg0e’±0
3Maria-Glocke1070 mm0650 kgg’+2
4Kilian-Glocke950 mm480 kga’+4
5Engel-Glocke840 mm320 kgh’-2
6Josef-Glocke710 mm215 kgd’’+3
Schließen

Orgel

Blick auf die Orgelempore

Die Orgel mit mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur wurde 1968 vom ortsansässigen Orgelbauer Vleugels mit ursprünglich 30 Registern erbaut und 2001, 2015 und 2024 erweitert.[2] Sie verfügt derzeit über 49 klingende Register auf drei Manualen und Pedal, von denen einige aus der Vorgängerorgel von Bader aus dem Jahr 1894 übernommen wurden.[3] Die Disposition lautet wie folgt:[4][5]

I Hauptwerk C–g3
01.Bourdon16′
02.Principal08′
03.Rohrgedackt08′
04.Octav04′
05.Holztraverse04′
06.Quint2 2⁄3′
07.Superoctav02′
08.Larigot1 1⁄3′
09.Cornet V08′
10.Mixtur V1 1⁄3′
11.Trompete08′
II Positiv[A. 1] C–g3
12.Salicetprincipal08′
13.Holzgedackt08′
14.Praestant04′
15.Rohrflöte04′
16.Nasard2 2⁄3′
17.Blockflöte2′
18.Terz1 3⁄5′
19.Sifflet01′
20.Cymbel IV01′
21.Cromorne08′
22.Vox humana08′
III Schwellwerk C–g3
23.Grossgamba016′
24.Geigenprincipal08′
25.Flöte harm.08′
26.Viola da Gamba08′
27.Aeoline08′
28.Vox coelestis08′
29.Viola04′
30.Metalltraverse04′
31.Quintflöte2 2⁄3′
32.Flageolet02′
33.Violine02′
34.Terzflöte1 3⁄5′
35.Cornet-Mixtur III2 2⁄3′
36.Harm. aetherea IV02′
37.Basson016′
38.Trompette harm.08′
39.Hautbois08′
40.Clairon04′
Pedal C–f1
41.Untersatz16′
42.Principalbass16′
43.Subbass16′
44.Octavbass08′
45.Violonbass04′
46.Choralbass02′
47.Hintersatz IV2 2⁄3′
48.Posaunbass16′
49.Trompetbass8′
Spieltisch und Prospekt
  • Koppeln:
    • Normalkoppeln: III/II, II/I, III/I, I/P, II/P, III/P
    • Suboktavkoppeln: III/I, III
    • Superoktavkoppeln: III/I, III
  • Spielhilfen: Crescendotritt, Setzeranlage mit 4000 Plätzen
  • Anmerkungen:
  1. im Schwellkasten befindlich

Darüber hinaus verfügt das Instrument über zahlreiche Effektregister wie ein Glockenspiel, einen Zimbelstern, Nachtigall und Kuckuck, Pauke oder eine Regenmaschine.[4]

Literatur

Einzelnachweise

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