St. Georg (Auernheim bei Treuchtlingen)
auf prähistorischem Hügel, Saalkirche, westlich ehemals Chorturm mit Spitzhelm, mit alten Gewölbeansätzen, im Kern 11./12. Jahrhundert, Langhaus spätmittelalterlich, im 17. und 18. Jahrhundert erweitert, 1728 neuer östlicher Altarraum, mit Auss
From Wikipedia, the free encyclopedia
Die St.-Georgs-Kirche ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude, das im Gemeindeteil Auernheim der Stadt Treuchtlingen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen steht. Das denkmalgeschützte Bauwerk ist unter der Denkmalnummer D-5-77-173-48 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.[1] Die Kirche gehört zum Dekanat Heidenheim im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Lage
Beschreibung
Zwischen 1057 und 1075 wurde eine Wehrkirche errichtet, von ihr ist der ehemalige Chorturm, der mit einem Pyramidendach bedeckt ist, im Kern erhalten. An ihn wurde im späten Mittelalter das mit einem Satteldach bedeckte Langhaus nach Osten angebaut. 1728 wurde die Kirche geostet. Im Osten des Langhauses wurde durch einen Chorbogen ein Chor abgetrennt, an dessen Südwand die Sakristei steht. Im Glockenstuhl des Turms hängen drei Kirchenglocken. Der Innenraum des Langhauses ist mit einer Flachdecke überspannt.
Ausstattung

Zur Kirchenausstattung gehören ein einfacher Altar und eine einfache Kanzel, beide um 1680 gebaut.
Orgel

Die Orgel mit 11 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1980 von G. F. Steinmeyer als op. 2356 erbaut.
Die Disposition lautet:[3]
|
|
| ||||||||||||||||||||||||||||
- Koppeln: II/I, I/P, II/P
- Bemerkungen: Schleiflade, mechanische Spiel- und Registertraktur, freistehender Spieltisch, Rokokoprospekt
Literatur
- Tilmann Breuer u. a.: Franken. Die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken (= Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bayern I). 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. Deutscher Kunstverlag, Berlin / München 1999, ISBN 3-422-03051-4, S. 63.
- Karl Gröber, Felix Mader: Bezirksamt Gunzenhausen (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken 6). R. Oldenbourg, München 1937, DNB 366496220, S. 42–46.