St. Georg (Kipfenberg)
kleiner Saalbau mit Steildach und Dachreiter, eingezogener, gerade geschlossener Chor, im Kern mittelalterlich, im späten 16. Jahrhundert erneuert, Fresko Hl. Georg, eingelassene Grabsteine in Süd- und Ostmauer, 17./19. Jahrhundert; mit Kirchenauss
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Die Kirche St. Georg in Kipfenberg ist eine Filialkirche im Altmühltal. Die Kirche der Pfarrei Maria Himmelfahrt gehört zum Pfarrverband Kipfenberg im Dekanat Eichstätt des Bistums Eichstätt.
| St. Georg | |
|---|---|
| Konfession: | Römisch-katholisch |
| Rang: | Filialkirche |
| Pfarrgemeinde: | Pfarrei Maria Himmelfahrt Kipfenberg |
| Anschrift: | Geißberg 3, Kipfenberg |
Beschreibung
Bereits im Mittelalter stand an dieser Stelle eine Kirche aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. 1426 wurde diese Kirche vom Eichstätter Bischof Johann III. von Eych zur Pfarrkirche erhoben, dies blieb sie bis 1458. Die heutige Kirche entstand 1594 auf der Grundlage der alten mittelalterlichen Kirche. Eine Renovierung der Kirche fand 1968 statt.[1] Der die Kirche umgebende Friedhof wurde 1616 angelegt und 1859 aufgelassen.
Ausstattung
Ältester Teil der Ausstattung ist eine figürliche Darstellung des Heiligen Georg, die zwischen 1470 und 1480 entstand. Heute ist die Figur in einer geschnitzten barocken Umrahmung eingerahmt. 1617 wurde von der Bürgerschaft des Markts Kipfenberg der in Kalkstein gemeißelte Sebastianaltar gestiftet.[1] In der Mitte befindet sich in einer Muschelnische die Darstellung des Heiligen Sebastian, links davon der Hl. Rochus, rechts der Hl. Georg. Diese Spätrenaissanceschöpfung gilt als größte Kostbarkeit der Ausstattung. Geschaffen wurde der Sebastianaltar von einem unbekannten Eichstätter Künstler. Der Hochaltar enthält ein Bild von 1628 mit einer Darstellung des Kirchenpatrons St. Georg.[2] Den rechten Seitenaltar schmückt seit 1890 eine Mondsichelmadonna. Zuvor hing dort das Bild einer Maria mit Tiara, eine Schöpfung, die zwischen 1725 und 1750 entstand. Dieses Bild hängt nun an der rechten Seitenwand. Die Orgel stammt aus dem Barock und ist ein Werk des Nürnberger Orgelbaumeisters Adam Ernst Reichard. Sie wurde 1982 renoviert. Die Innen- und Außenwände der Kirche sind mit zahlreichen Epitaphen versehen, die an ehemalige fürstbischöfliche Beamte und Kipfenberger Bürger erinnern.[3]
- St. Georg (1470 bis 1480)
- Sebastianaltar (1617)
- Maria mit Tiara (1725 bis 1750)
- Kircheninneres mit den drei Altären
- Epitaphe an der Außenmauer