St. George (Vermont)

Gemeinde im US-Bundesstaat Vermont From Wikipedia, the free encyclopedia

St. George[1] ist eine Town im Chittenden County des Bundesstaats Vermont in den Vereinigten Staaten, mit 794 Einwohnern (laut Volkszählung von 2020).[2]

Schnelle Fakten Lage in Vermont, Basisdaten ...
St. George
St. George
St. George
Lage in Vermont
St. George (Vermont)
St. George (Vermont)
St. George
Basisdaten
Gründung:18. August 1763
Staat:Vereinigte Staaten
Bundesstaat:Vermont
County:Chittenden County
Koordinaten:44° 23′ N, 73° 8′ W
Zeitzone:Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner:794 (Stand: 2020)
Haushalte: 268 (Stand: 2020)
Fläche:9,2 km² (ca. 4 mi²)
davon 9,2 km² (ca. 4 mi²) Land
Bevölkerungsdichte:86 Einwohner je km²
Höhe:251 m
Postleitzahl:05495
Vorwahl:+1 802
FIPS:50-62050
GNIS-ID:1462198
Website:stgeorgevt.com
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Geografie

Geografische Lage

St. George liegt im Südwesten des Chittenden Countys, nahe dem Ostufer des Lake Champlain und etwas südlich der lokalen Metropole Burlington. Es gibt nur wenige kleine Wasserläufe und einen kleinen See auf dem Gebiet der Town. Das Gebiet ist hügelig und die höchste Erhebung ist der 355 m hohe Mount Pritchard.[3]

Nachbargemeinden

Alle Entfernungen sind als Luftlinien zwischen den offiziellen Koordinaten der Orte aus der Volkszählung 2010 angegeben.[4]

Klima

Die Durchschnittstemperatur in St. George liegt zwischen −11,0 °C (12 °Fahrenheit) im Januar und 20,0 °C (68 Grad Fahrenheit) im Juli. Damit ist der Ort gegenüber dem langjährigen Mittel Vermonts um etwa 2 Grad kühler. Die Schneefälle zwischen Oktober und Mai erreichen ihren Höchstwert im Januar und liegen deutlich höher als die mittlere Schneehöhe in den USA. Die tägliche Sonnenscheindauer liegt am unteren Rand des Wertespektrums der USA, im Zeitraum September bis Dezember zum Teil deutlich darunter.[5]

Geschichte

Der Grant von St. George wurde am 18. August 1763 von Benning Wentworth im Rahmen der New Hampshire Grants mit einer Größe von 2200 acre (890 Hektar) vergeben. Dies war für eine Town eine ungewöhnlich geringe Größe, üblich waren 23.040 acre. Die Besiedlung startete 1784. Der erste Siedler in dem Gebiet war Joshua Isham aus Connecticut. Die konstituierende Versammlung der Town fand 1813 statt.[6]

Wentworth benannte die Town nach dem Schutzheiligen Englands Georg um König Georg III., in dessen Namen die Ländereien vergeben wurden, zu besänftigen. Georg III. war nicht erfreut über die Art, wie Wentworth die Landvergabe handhabte, da es zunehmend zu Konflikten mit der Kolonie New York kam und er auf eine Steuer zugunsten der Krone verzichtete. Effektiv verdiente Wentworth als Gouverneur mehr als der König, da er von jedem Grant einen Teil bekam, zusätzlich noch Gebühren für die Vergabe erhob.[7]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Volkszählungsergebnisse – Town of St. George, Jahr ...
Volkszählungsergebnisse[8] – Town of St. George
Jahr1700171017201730174017501760177017801790
Einwohner57
Jahr1800181018201830184018501860187018801890
Einwohner652812013512112712111193106
Jahr1900191019201930194019501960197019801990
Einwohner901091008487117108477677705
Jahr2000201020202030204020502060207020802090
Einwohner698674794
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Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Vermont State Route 116 aus Nordwesten in Richtung Süden verlaufend trifft im südlichen Teil der Town auf die nordsüdlich verlaufende Vermont State Route 2A. Die nächste Station der Amtrak befindet sich in Essex-Junction.

Öffentliche Einrichtungen

Es gibt kein Krankenhaus in St. George. Das University of Vermont Medical Center in Burlington, ist das nächstgelegene Krankenhaus.

Bildung

St. George gehört mit Charlotte, Hinesburg, Shelburne und Williston zur Chittenden South Supervisory Union[9] Es gibt keine eigene Schule in St. George. Schulkinder besuchen die Schulen im Williston School District.[10]

Die Town St. George betreibt keine eigene Bibliothek. Die nächstgelegenen befinden sich in Hinesburgh, South Burlington oder Williston.

Literatur

  • Zadock Thompson: History of Vermont, natural, civil and statistical, in three parts. Band III. Chauncey Goodrich, Burlington 1842, S. 156 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  • Abby Maria Hemenway: The Vermont historical Gazetteer, Band 1. Burlington 1867.

Einzelnachweise

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