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St. Laurentius (Oppershofen)

Kirchengebäude in Oppershofen, einem Ortsteil von Rockenberg im Wetteraukreis in Hessen From Wikipedia, the free encyclopedia

Eine römisch-katholische, denkmalgeschützte Filialkirche St. Laurentius steht in Oppershofen, einem Ortsteil von Rockenberg im Wetteraukreis in Hessen. Die Kirchengemeinde gehört zur Großpfarrei Hl. Bardo Wetterau-Nord in der Region Oberhessen im Bistum Mainz.

St. Laurentius (Oppershofen)

Architektur und Ausstattung

Innenansicht

Die klassizistische Hallenkirche mit einem in das Langhaus eingestellten Kirchturm im Westen und einer halbrunden Apsis im Osten wurde von 1827 bis 1829 nach einem Entwurf von Johann Philipp Hofmann[1] gebaut. Der flachgedeckte Innenraum ist durch Arkaden auf dorischen Säulen in drei Kirchenschiffe getrennt.

1883/84 wurde der Innenraum renoviert. Aus dieser Zeit stammen die Deckenmalerei mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts im Gewölbe der Apsis, der Hochaltar, die beiden Seitenaltäre sowie die Kanzel. In den drei Bogenfenstern der Apsis sind der heilige Bardo, die heilige Maria und der heilige Laurentius dargestellt. Die beiden barocken Beichtstühle mit Maria Magdalena und Petrus als Skulpturen von wurden vom Kloster Arnsburg übernommen.

Zwei barocke Gemälde, die den Erzengel Michael und den heiligen Joseph darstellen, wurden 1713 geschaffen.

Orgel

Orgel

Eine 1829 von Johann Hartmann Bernhard gebaute Orgel mit 23 Registern, zwei Manualen und einem Pedal wurde 1912 durch eine Orgel von Michael Körfer[2] mit 16 Registern, zwei Manualen und einem Pedal ersetzt. Die Körfer-Orgel besitzt eine pneumatische Spiel- und Registertraktur.

Ihre historische Disposition lautete wie folgt:

I Hauptwerk
II Oberwerk
Pedal
1. Bordun 16´ 9. Flötenprincipal 8´ 14. Principalbass 16´
2. Principal 8´ 10. Lieblich Gedackt 8´ 15. Subbass 16´
3. Flaut major 8´ 11. Salicional 8´ 16. Violoncello 8´
4. Gedackt 8´ 12. Dolce 8´
5. Gamba 8´ 13. Flöte 4´
6. Octave 4´
7. Rohrflöte 4´
8. Mixtur-Cornett 4-5f.
  • Koppeln: I/P, II/P, I/II
  • Feste Kombinationen: p, mf, ff, Handregister

Ende des 20. Jahrhunderts änderte sich die Disposition im Zuge einer Renovierung. Die bis heute klingende Disposition lautet wie folgt:

I Hauptwerk
II Oberwerk
Pedal
1. Principal 8´ [Anm. 1] 9. Lieblich Gedackt 8´ [Anm. 1] 14. Principalbass 16´ [Anm. 1]
2. Gedackt 8´ [Anm. 1] 10. Principal 4´ 15. Subbass 16´ [Anm. 1]
3. Gamba 8´ [Anm. 1] 11. Nachthorn 2´ 16. Bassflöte 4´
4. Oktave 4´ [Anm. 1] 12. Sifflöte 1´
5. Rohrflöte 4´ [Anm. 1] 13. Sesquialter 2f.
6. Nasat 2 2/3´
7. Principal 2´
8. Mixtur II 1 1/3´
  • Koppeln: I/P, II/P, I/II
  • Feste Kombinationen: p, mf, ff, Handregister

Anmerkungen

  1. aus der Körfer-Orgel von 1912 übernommen

Literatur

Einzelnachweise

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