St. Louis Cardinals

Baseballteam From Wikipedia, the free encyclopedia

Die St. Louis Cardinals, oftmals Redbirds genannt, sind ein Major-League-Baseball-Team. Sie spielen in der Central Division der National League.

Schnelle Fakten gegründet 1882, Abkürzung ...
St. Louis Cardinals
gegründet 1882
Abkürzung
STL
frühere Name(n)
  • St. Louis Cardinals (seit 1900)
  • St. Louis Perfectos (1899)
  • St. Louis Brown Stockings/Browns (1882–1898)
Vereinsfarben
Kardinalrot, Navy, Gelb, Weiß

   

Liga
Ballpark(s)
Erfolge
  • World Series (11):
    1926, 1931, 1934, 1942, 1944, 1946, 1964, 1967, 1982, 2006, 2011
  • National-League-Titel (19):
    1926, 1928, 1930, 1931, 1934, 1942–1944, 1946, 1964, 1967, 1968, 1982, 1985, 1987, 2004, 2006, 2011, 2013
  • Division-Titel (15):
    1982, 1985, 1987, 1996, 2000–2002, 2004–2006, 2009, 2013, 2014, 2019, 2022
  • Wild Cards (5):
    2001, 2011, 2012, 2020, 2021
Website: www.mlb.com/cardinals
Schließen

Die Cardinals kommen aus St. Louis in Missouri, wo sie 1882 gegründet wurden. Ihre Heimspiele trägt die Mannschaft seit 2006 im Busch Stadium aus, das sich an der gleichen Stelle befindet wie das 2005 abgerissene Busch Memorial Stadium.

Erfolge

Im Jahr 2004 verpassten die Cardinals nur knapp den Gewinn der World Series 2004, der Meisterschaft der Major League Baseball, nachdem sie sich in der Finalserie den Boston Red Sox hatten geschlagen geben müssen. Im Jahr 2005 standen sie wiederum im Finale der National League, dem „Halbfinale“ der World Series 2005, wo sie sich den Houston Astros in der Best-of-Seven-Serie 4:2 geschlagen geben mussten. Die Cardinals gewannen die World Series 2006. Dies war der zehnte Titel ihrer Geschichte. Sie gewannen in der Best-of-Seven-Serie mit 4:1 gegen die Detroit Tigers; dies allerdings, nachdem sie in der regulären Saison mit nur 83 Siegen gegen 78 Niederlagen die schlechteste Quote aller Divisionssieger erzielt hatten. Es war dies darüber hinaus die schwächste Bilanz überhaupt, die je ein späterer Meister vor Beginn des Titelwettbewerbs im Oktober vorweisen konnte. MVP der 102. World Series wurde Shortstop David Eckstein.

In der Saison 2011 gewannen die St. Louis Cardinals erneut die World Series – diesmal mit 4:3 gegen die Texas Rangers. Die reguläre Saison hatte das Team mit 90 Siegen und 72 Niederlagen abgeschlossen und damit die Wild Card in der National League geholt. In der NL-Division-Series gewannen die Cardinals 3:2 gegen die Philadelphia Philles, in der NL-Championship-Series schlugen sie die Milwaukee Brewers 4:2. Nach dem Triumph in den World Series erklärte Manager Tony La Russa seinen Rücktritt.

Mit den jetzt elf Titeln seit ihren Anfängen nehmen die Cardinals in diesem Punkt immerhin den zweiten Platz nach den New York Yankees (American League) ein. Diese führen mit 27 Meistertiteln die Liste der World-Series-Titel an.

Ex-Manager Tony La Russa ist zudem (nach George „Sparky“ Anderson, Cincinnati Reds (NL) und Detroit Tigers (AL)) erst der zweite in der Geschichte des Baseballs, der Teams aus beiden Ligen zu Titeln führte (zuvor mit den Oakland Athletics, American League).

Stars

Aktuelle Topstars des Teams sind Pitcher Adam Wainwright und Catcher Yadier Molina. Ein anderer, ehemaliger Topstar des Teams war Mark McGwire, der 1998 den alten Rekord von 61 in einer Saison geschlagenen Home Runs (Roger Maris, New York Yankees, 1961) mit einer Ausbeute von 70 übertraf. McGwire wird jedoch vorgeworfen, wie viele andere Spieler in dieser Saison durchgehend mit Steroiden gedopt gewesen zu sein.

Namensherkunft

Der Name Cardinals geht auf einen Reporter zurück, der in den 1890er Jahren die Spieler mit dem Satz „Wearing red, cardinal red“ beschrieb. Es ist heute nicht überliefert, ob er sich dabei auf die Kirchenvertreter oder den Vogel bezog; dennoch etablierte sich die Bezeichnung „cardinal red“, was die Umbenennung in St. Louis Cardinals im Jahre 1900 zur Folge hatte. Seit 1922 ziert daher auch der Rotkardinal die Uniform der Spieler.

Mitglieder der Baseball Hall of Fame

St. Louis Cardinals Hall of Famers
Zugehörigkeit zur National Baseball Hall of Fame
St. Louis Browns
George Sisler Charles Comiskey Roger Connor Pud Galvin

St. Louis Cardinals

Pete Alexander
Walter Alston
Jake Beckley
Jim Bottomley
Roger Bresnahan
Lou Brock
Mordecai Brown
Jesse Burkett
Steve Carlton
Orlando Cepeda
Dizzy Dean
Leo Durocher
Dennis Eckersley
Frankie Frisch
Bob Gibson
Burleigh Grimes
Chick Hafey
Jesse Haines
Whitey Herzog
Rogers Hornsby
Miller Huggins
Rabbit Maranville
John McGraw
Joe Medwick
Johnny Mize
Stan Musial
Kid Nichols
Wilbert Robinson
Red Schoendienst
Enos Slaughter
Ozzie Smith
Billy Southworth
Bruce Sutter
Dazzy Vance
Bobby Wallace
Hoyt Wilhelm
Vic Willis
Cy Young

als Manager

Bill McKechnie
Fettgedruckte Spieler sind auf ihren Hall of Fame-Tafeln mit Browns or Cardinals-Abzeichen abgebildet.



Nicht mehr vergebene Nummern

Minor-League-Teams der St. Louis Cardinals

Zum Franchise der Cardinals gehören folgende Minor-League-Teams:[1]

Nicknames in der Major League

  • 1882 St. Louis Brown Stockings
  • 1883–1898 St. Louis Browns
  • 1899–1900 St. Louis Perfectos
  • seit 1901 St. Louis Cardinals
Commons: St. Louis Cardinals – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI