St. Martin (Niederösterreich)

Marktgemeinde im Bezirk Gmünd, Niederösterreich From Wikipedia, the free encyclopedia

St. Martin[1] (auch Sankt Martin) ist eine Marktgemeinde mit 1061 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Bezirk Gmünd in Niederösterreich.

Schnelle Fakten Marktgemeinde, Wappen ...
Marktgemeinde
St. Martin
WappenÖsterreichkarte
Wappen von St. Martin
St. Martin (Niederösterreich) (Österreich)
St. Martin (Niederösterreich) (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Niederösterreich Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gmünd
Kfz-Kennzeichen: GD
Fläche: 49,33 km²
Koordinaten: 48° 40′ N, 14° 51′ O
Höhe: 621 m ü. A.
Einwohner: 1.061 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3971
Vorwahl: 02857
Gemeindekennziffer: 3 09 32
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
St. Martin 1
3971 St. Martin
Website: www.st-martin.eu
Politik
Bürgermeister: Peter Höbarth (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2025)
(19 Mitglieder)
14
3
2
14 3 2 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von St. Martin im Bezirk Gmünd
Lage der Gemeinde St. Martin (Niederösterreich) im Bezirk Gmünd (anklickbare Karte)Amaliendorf-AalfangBad GroßpertholzBrand-NagelbergEggernEisgarnGmündGroßdietmannsGroßschönauHaugschlagHeidenreichsteinHirschbachHoheneichKirchberg am WaldeLitschauMoorbad HarbachReingersSchremsSt. MartinUnserfrau-AltweitraWaldensteinWeitraNiederösterreich
Lage der Gemeinde St. Martin (Niederösterreich) im Bezirk Gmünd (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Gemeindeamt
Gemeindeamt
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
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Geografie

St. Martin liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 49,34 Quadratkilometer. 56,48 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 13 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025[2]):

Früher war auch der südliche Teil von Maißen (samt Auhäuser) eine Ortschaft. Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Harmannschlag (sic!), Langfeld und St. Martin.

Mit der NÖ. Kommunalstrukturverbesserung wurde zum 1. Jänner 1971 die Gemeinde Langfeld nach St. Martin eingemeindet[3], ein Jahr später die Gemeinde Harmanschlag[4].

Nachbargemeinden

Moorbad Harbach
Pohorská Ves (CZ) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Weitra
Bad Großpertholz

Geschichte

Am 11. Juli 1986 erhielt St. Martin das Marktrecht.[5]

Einwohnerentwicklung

St. Martin: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
 
1.979
1880
 
1.966
1890
 
1.976
1900
 
1.996
1910
 
2.006
1923
 
1.862
1934
 
1.828
1939
 
1.764
1951
 
1.737
1961
 
1.500
1971
 
1.426
1981
 
1.326
1991
 
1.245
2001
 
1.177
2011
 
1.144
2021
 
1.061
2025
 
1.061
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Die Einwohnerzahl sank von 1910 bis 2021 kontinuierlich. Die Abnahme wurde in den letzten Jahrzehnten geringer, Geburtenbilanz und Wanderungsbilanz waren jedoch beide negativ.[6] Danach blieben bis 2025 die Bewohner konstant.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

In St. Martin gibt es 140 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, davon sind 40 Haupterwerbsbetriebe (Stand 2010).[7] Sechs von den acht Betrieben im Produktionssektor beschäftigen sich mit der Herstellung von Waren. Hier sind auch die meisten der insgesamt 48 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Dienstleistungssektor gibt in 43 Betrieben 89 Menschen Arbeit, vorwiegend in den Sparten soziale und öffentliche Dienste sowie im Handel (Stand 2011).[8][9]

Verkehr

  • Bahn: Die Waldviertelbahn hat eine Haltestelle in St. Martin[10] Der planmäßige Zugsverkehr wurde 2001 eingestellt, seither verkehren Nostalgiezüge.[11]
  • Bus: Die Marktgemeinde ist über Buslinien im VOR-Verbund von Freistadt, Gmünd und Zwettl erreichbar.[12]

Gesundheit

In St. Martin ordiniert ein Arzt für Allgemeinmedizin.[13]

Bildung

Für die Ausbildung der Jugend stehen ein Kindergarten und eine Volksschule zur Verfügung.[14]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

Bürgermeister

  • seit ? Peter Höbarth (ÖVP)[22]

Wappen

Im Jahr 1986 wurde der Gemeinde folgendes Wappen verliehen: In einem durch Astschnitt geteilten Schild oben in Grün ein silbernes Schwert gekreuzt mit drei goldenen Ähren, unten in Silber ein roter Ring.[23]

Persönlichkeiten

  • Joseph Wenzel Zich (17??–1824), Glashersteller
  • Josef Zich (1789–1834), Glashersteller
  • Alois Schumacher (1838–1910), Stadtbaumeister
  • Alois Höher (1862–1941), Fleischhauer, Gast- und Landwirt sowie Abgeordneter zum Landtag und Abgeordneter des Abgeordnetenhauses, wurde in Harmanschlag geboren
  • Robert Sara (* 1946), Fußballspieler und -trainer, wurde in Oberlainsitz geboren
  • Hartmut Holzmüller (* 1955), Universitäts-Professor für Marketing an der Technischen Universität Dortmund, wurde in Harmanschlag geboren
Commons: St. Martin (Niederösterreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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