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Staatsschuldenquote in der Slowakei

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Die Staatsschuldenquote der Slowakei gibt das Verhältnis zwischen den slowakischen Staatsschulden einerseits und dem slowakischen nominalen Bruttoinlandsprodukt andererseits an.

Historische Entwicklung

Die Staatsschuldenquote der Slowakei stieg aufgrund der Finanzkrise zwischen 2008 und 2013 an. Entsprach die Staatsverschuldung von 18,6 Mrd. Euro Ende 2008 einer Staatsschuldenquote von 27,9 %, so erreichte die Staatsschuldenquote Ende 2013 angesichts eines Schuldenstandes von dann inzwischen 40 Mrd. Euro einen Wert von 55,4 %.[1]

Zum Ende des 2. Quartals 2015 lag die slowakische Staatsschuldenquote gemäß Eurostat bei 54,5 % bei einem Schuldenstand von 41,6 Mrd. Euro.[2] Damit liegt sie weiterhin deutlich unterhalb der durchschnittlichen Quoten für die Eurozone (92,2 %) und für die Europäische Union (87,8 %, jeweils zum 30. Juni 2015).[2]

Die Staatsschuldenquote in der Slowakei betrug im Zeitraum von 1995 bis 2023 durchschnittlich 44,44 Prozent des BIP und erreichte im Jahr 2021 mit 60,20 Prozent des BIP einen historischen Höchststand sowie im Jahr 1995 mit 21,60 Prozent des BIP einen Rekordtiefstand.

Entwicklung in den letzten Jahren

Die Slowakei verzeichnete im Jahr 2024 eine Staatsschuldenquote von 59,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes. In den Jahren davor waren es: 2021 60,2 %, 2022 57,8 % und 2023 55,8 %[3]. Damit hat die Slowakei das Maastricht-Kriterium von höchstens 60 % weiterhin erreicht.

Siehe auch

Einzelnachweise

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