Stachelsgut
Ortsteil von Bergisch Gladbach
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Stachelsgut ist der Name einer Straße und eines historischen Ortsteils im Stadtteil Alt Refrath von Bergisch Gladbach.
| Stachelsgut | ||
|---|---|---|
| Fachwerkhaus Stachelsgut 38 | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | Bergisch Gladbach | |
| Ortsteil | Alt Refrath | |
| Angelegt | 1929 (Benennungsjahr) | |
| Anschlussstraßen | Sandbüchel; Alt Refrath | |
| Querstraßen | Simonswiese, Kirchfeld | |
| Bauwerke | Alte Katholische Pfarrkirche Refrath | |
| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 412 m | |
Stachelsgut (historisch) Stadt Bergisch Gladbach | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 58′ N, 7° 7′ O | |
Lage von Stachelsgut (historisch) in Bergisch Gladbach
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Alte Katholische Pfarrkirche Refrath am Stachelsgut | ||
Lage
Die Straße Stachelsgut ist die Süd-Nord-Verbindung zwischen den Straßen Sandbüchel und Alt Refrath. Sie endet direkt neben der Alten Katholischen Pfarrkirche Refrath. Kurz vor dem Straßenende zweigen die Straßen Simonswiese, Kirchfeld ab.
Geschichte
In dem Namen Stachelsgut hat sich die alte Bezeichnung für die Siedlung Das Stachels Gut erhalten, die im Urkataster westlich Altrefrather Ortskerns im Bereich der heutigen Straße Stachelsgut verzeichnet ist. Das Stachelsgut war eine mittelalterliche Hofgründung, die sich im 13. Jahrhundert im Besitz der Ministerialenfamilie von Merheim befand und bis ins 17. Jahrhundert Wirtsgut nannte. Das vermutlich im 10./11. Jahrhundert angelegte Wirtsgut lag nahe bei der alten Refrather Kirche, wo die Besucher der Kirche bewirtet wurden. Für 1645 liegt ein Nachweis über den Inhaber mit dem Namen Stacius zu Mullem vor. Daraus hat sich die Bezeichnung Stachiusgut bzw. Stachels Gut entwickelt. Der frühneuzeitliche Personenname Stacius/Stachius hatte sich aus dem Heiligennamen Eustachius gebildet.[1][2]
Baudenkmal
Das Fachwerkhaus Stachelsgut 38 wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Es ist unter Nr. 7 in der Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.
Literatur
- Gerd Müller: Refrath, Geschichte der Stadtteile Bensberg-Refrath und -Frankenforst, herausgegeben von Peter Bürling in Zusammenarbeit mit der Stadt Bensberg, 1974


