Stadtbezirk Hörde

Stadtbezirk von Dortmund, Nordrhein-Westfalen, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Hörde ist ein Stadtbezirk im Süden der Stadt Dortmund. Der Stadtbezirk grenzt im Norden an den Westfalenpark und die Dortmunder Gartenstadt, im Westen an die B 54, im Osten an die B 236 und im Süden an den Hengsteysee. Durch Hörde fließt die Emscher. Der Stadtbezirk Hörde umfasst die Stadt- bzw. Ortsteile Benninghofen, Benninghofer Mark, Buchholz, Hacheney, Höchsten, Hörde, Holzen, Loh, Niederhofen, Sommerberg, Syburg, Wanne, Wellinghofen und Wichlinghofen.

Schnelle Fakten Stadt Dortmund ...
Stadtbezirk Hörde
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 29′ N,  30′ O
Höhe: 112 m ü. NN
Fläche: 29,79 km²
Einwohner: 57.555 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.932 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 44227, 44263–44269
Vorwahlen: 0231, 02304
KarteStadtbezirk Innenstadt-NordStadtbezirk Innenstadt-OstStadtbezirk Innenstadt-West
Karte
Lage des Dortmunder Stadtbezirks Hörde innerhalb Dortmunds.
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Statistik

Zum 31. Dezember 2024 lebten 57.555 Einwohner im Stadtbezirk Hörde.

Struktur der Bevölkerung:

  • Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 15,3 % [Dortmunder Durchschnitt: 16,2 % (2018)][2]
  • Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 22,7 % [Dortmunder Durchschnitt: 20,2 % (2018)][3]
  • Ausländeranteil: 18,0 % [Dortmunder Durchschnitt: 22,3 % (2024)][4]
  • Arbeitslosenquote: 10,1 % [Dortmunder Durchschnitt: 11,0 % (2017)][5]

Gliederung

Neben dem Stadtteil Hörde gehören auch Wellinghofen, Höchsten, Hacheney, Benninghofen, Loh, Holzen, Sommerberg, Syburg und Wichlinghofen zum Stadtbezirk Hörde.

Politik

Wahlergebnisse

Eine Bezirksvertretung besteht seit 1975. Seither ergaben sich bei Kommunalwahlen folgende Sitzverteilungen:

Weitere Informationen Jahr/Partei, SPD ...
Sitzverteilung in der Bezirksvertretung
Jahr/Partei SPD CDU Grüne FDP Bürgerliste PDS-OL / Die Linke REP
1975[6] 11 7 1
1979[6] 11 7 1
1984[7] 11 6 2
1989[7] 11 5 2 1
1994[7] 10 7 2
1999[7] 7 9 2 1
2004[8] 7 7 2 1 1 1
2009 7 6 3 1 1 1
Wahlwiederholung 2012[9] 8 6 3 1 1
2014[10] 7 6 3 1
2020[11] 5 6 5 1 1
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Bezirksbürgermeister ist Michael Depenbrock (CDU).

Sitz der Bezirksverwaltung ist nach Rückbau des Sparkassenhochhauses ein markanter Neubau unmittelbar am Bahnhof Hörde. Die Besonderheit dieses Bauwerks ist ein direkter Zugang von der Hörder Brücke, die die Gleiskörper der Deutschen Bahn überspannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die Denkmalliste der Stadt Dortmund umfasst im Stadtbezirk Dortmund-Hörde 103 Baudenkmale, darunter 57 Wohnhäuser, 13 Wohn- und Geschäftshäuser, acht landwirtschaftliche Gebäude, acht Kleindenkmale, sechs Sakralbauten, fünf Adelssitze, zwei Geschäftshäuser sowie je ein öffentliches Gebäude, eine Industrieanlage, einen Friedhof und eine Verkehrsanlage.[12]

Literatur

  • Theodor Schilp: Westfälischer Städteatlas, Band VII, 3. Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Hörde, ISBN 3-89115-152-7, Dortmund/Altenbeken 2002.
  • Wilhelm Brockpähler: Hörde. Ein Heimatbuch für die Stadt und ihre Umgebung. 1928.

Einzelnachweise

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