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Standby-System

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Ein Standby-System ist ein zweites Rechnersystem, das zur Absicherung eines Primärsystems im Hintergrund bereitsteht und im Fehlerfall des Primärsystems dessen Aufgaben übernimmt.[1] Durch ein Standby-System wird die Verfügbarkeit des betroffenen IT-Systems erhöht.[1] Um die Übernahme dieser Dienste zu automatisieren, wird häufig eine Cluster-Manager-Software eingesetzt, die den Fehler des Primärsystems ohne Eingriff eines Administrators erkennt und den als Failover bezeichneten Vorgang der Diensteübernahme selbsttätig ausführt.[2]

Einige Hersteller von Anwendungs- und Datenbanksoftware wie Oracle und Sybase bieten eigene Lösungen für Standby-Systeme ohne Clustersoftware an. So ermöglicht Oracle die Erstellung und Verwaltung einer Standby-Datenbank auf einem Standby-System mit Oracle Dataguard,[3] während Sybase eine auf Replikation beruhende Lösung offeriert.[4] Neben den herstellerspezifischen gibt es auch unabhängige Lösungen, welche auch heterogene Datenbanklandschaften sowie ganze Systeme (u. a. Applikationsserver, Filesysteme etc. inkl. IP-Switching) verwalten können.

Siehe auch

Einzelnachweise

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