Stauanlage Heimbach

Talsperre in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Stauanlage Heimbach in Heimbach (Eifel) dient zusammen mit dem Staubecken Obermaubach als Ausgleichsbecken für die Wasserkraftwerke der Urfttalsperre (Kraftwerk Heimbach) und der Rurtalsperre.[1] Es gleicht die Wasserstandsschwankungen (Urftwelle) aus, die durch den stoßweisen Betrieb der Wasserkraftwerke der beiden größeren Talsperren entstehen.

Schnelle Fakten
Stauanlage Heimbach
Luftaufnahme der Stauanlage Heimbach
Luftaufnahme der Stauanlage Heimbach
Luftaufnahme der Stauanlage Heimbach
Lage Kreis Düren
Zuflüsse Rur
Abfluss Rur
Größere Orte in der Nähe Heimbach (Eifel)
Stauanlage Heimbach (Nordrhein-Westfalen)
Stauanlage Heimbach (Nordrhein-Westfalen)
Koordinaten 50° 37′ 42″ N,  28′ 45″ O
Daten zum Bauwerk
Bauzeit 1934–1935
Höhe über Talsohle 9,5 m
Höhe über Gründungssohle 12 m
Höhe über Gewässersohle 9,2 m
Höhe der Bauwerkskrone 214,5 m
Bauwerksvolumen 3 200 
Kronenlänge 75 m oder 105 m
Kronenbreite 1,5 m
Kraftwerksleistung 775 kW
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 214 m
Wasseroberfläche 34,6 ha
Speicherraum 1,21 Mio. m³
Gesamtstauraum 1,43 Mio. m³
Einzugsgebiet 669 km²
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Die kleine Talsperre mit einer Gewichtsstaumauer aus Stampfbeton liegt direkt unterhalb der Rurtalsperre an der Rur im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen. Betrieben wird sie vom Wasserverband Eifel-Rur. Sie hat ein eigenes Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 775 kW. Der Überlauf ist wehrartig und hat eine 18 m breite Fischbauchklappe um den Wasserstand zumindest bei fast vollständiger Füllung anzupassen.[2]

Nutzung zur Naherholung

Der Betreiber der Talsperren, der Wasserverband Eifel-Rur, bzw. die Bezirksregierung Köln, hat für die Nutzung der Gewässer Nutzungsbedingungen erlassen.[3]

Siehe auch

Einzelnachweise

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