Staying Alive
Film von Sylvester Stallone (1983)
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Staying Alive ist ein US-amerikanischer Musikfilm von Sylvester Stallone und spielt in der Szene des New Yorker Broadways. John Travolta schlüpft erneut in die Hauptrolle des Tony Manero aus dem erfolgreichen Spielfilm Saturday Night Fever. Der Film erschien 1983 und entwickelte sich trotz verheerender Kritiken zum Achtungserfolg an den Kinokassen.
| Film | |
| Titel | Staying Alive |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1983 |
| Länge | 93 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | Paramount Pictures |
| Stab | |
| Regie | Sylvester Stallone |
| Drehbuch |
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| Produktion |
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| Kamera | Nick McLean |
| Schnitt |
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| Besetzung | |
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| Chronologie | |
Handlung
Die Handlung des Films beginnt fünf Jahre nach Saturday Night Fever. Tony Maneros Tanzsucht hält ihn noch immer auf den Beinen, obwohl er Brooklyn schon längst verlassen hat und von dem Tanzklub, in dem er berühmt wurde, weit entfernt ist. Er lebt in ärmlichen Verhältnissen und bewirbt sich erfolglos bei diversen Agenturen. Tony trainiert regelmäßig in einer Choreographie-Gruppe. Mit seiner Mittänzerin Jackie unterhält er eine Beziehung, und beide schaffen es mit in das Training zur großen Broadway-Show Satans Alley unter der Aufsicht eines strengen Regisseurs.
Jedoch wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt, als Tony die hübsche Hauptdarstellerin Laura zum ersten Mal sieht. Laura ist reich und selbstbewusst. Um bei Laura zu landen, versetzt er Jackie. Er beginnt eine Affäre mit Laura. Als er mehr von ihr will, gibt sie ihm einen Korb. Jackie sieht, dass ihre Beziehung zu Tony so nicht weitergehen kann und macht Schluss. Sie kommen sich erst wieder näher, als Tony sie bittet, mit ihm zu üben, weil er sich für die Rolle des Hauptdarstellers bewerben möchte. Er erhält diese Rolle auch, merkt aber recht schnell, dass aus einem Verhältnis zu Laura wohl nichts wird und nur anfängliche Begierde seine Liebe zu Jackie überdeckt hat.
Eine kurze Zwischenszene unterbricht den Konflikt und lenkt den Blick auf einen anderen Problemherd. Tony besucht seine Mutter in ihrem alten Haus in Brooklyn. Großmutter und Vater sind inzwischen verstorben. Tony bittet sie um Verzeihung für seinen Egoismus und es gelingt ihm schließlich, seiner vereinsamten Mutter eine Karte für das Stück aufzudrängen.
Schließlich kommt der Abend der Aufführung, und während des Tanzens kommt es zu einem kleinen Machtkampf zwischen Laura und Tony, der unentschieden ausgeht. Nach der Show, die ein großer Erfolg war, verkündet Tony Jackie, dass er sich über seine Gefühle nun im Klaren ist und nach einem Kuss verabschiedet er sich. Auf die Frage, wohin er denn gehe, antwortet er nur „strut“ (herumstolzieren) – eine Anspielung auf Travoltas auffällige Gangart. Mit neuem Selbstbewusstsein stolziert Tony wie in alten Zeiten auf dem Times Square entlang.
Entstehung und Veröffentlichung
Wie bei Saturday Night Fever war der Soundtrack dominiert von Liedern der Bee Gees – für die erste Seite des Soundtrack-Albums lieferten sie neben dem titelgebenden Stayin’ Alive noch fünf neue Songs. Seite zwei bestand hauptsächlich aus Songs von Frank Stallone, Bruder des Regisseurs Sylvester Stallone.[1] Darunter war auch sein größter Hit Far From Over, der in Deutschland und den USA in die Top 20 der Charts kam.
Die Stallone-Brüder absolvieren auch Cameo-Auftritte im Film: Sylvester rempelt als Passant auf dem Bürgersteig Tony Manero an und dreht sich dann zur Kamera, Frank tritt als Musiker in Jackies Band auf.
Der Film hatte am 11. Juli 1983 Weltpremiere in Los Angeles und startete am 14. Oktober 1983 in den deutschen Kinos. Gegenüber einem geschätzten Budget von 22 Mio. US-Dollar spielte er allein an den US-Kinokassen rund 65 Mio. US-Dollar ein (inflationsbereinigt ca. 205 Mio. US-Dollar). Damit blieb die Fortsetzung zwar deutlich hinter Saturday Night Fever, war aber dennoch ein großer Erfolg.[2][3]
Rezeption
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 3 %[4] |
| Metacritic (Metascore) | 24/100[5] |
| Prädikat der FBW | besonders wertvoll[6] |
| AllMovie |
Staying Alive erhielt ein sehr schlechtes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes fast ausschließlich kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein.[4.1] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Grundsätzlich ablehnend“ aus.[5.1]
„Selbst die Tanzeinlagen dieses Pseudo-Seelendramas sind erbärmlich schlecht.“
1984 gab es eine Golden-Globe-Nominierung für den Besten Song. Ebenfalls 1984 wurde die Filmmusik für den Grammy nominiert. Für die Goldene Himbeere wurden John Travolta (Schlechtester Hauptdarsteller) sowie Finola Hughes (Schlechteste Newcomerin und Schlechteste Nebendarstellerin) nominiert.
Weblinks
- Staying Alive bei IMDb
- Staying Alive bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Staying Alive in der arte-Mediathek, abrufbar bis 30. November 2026
