Steed Tchicamboud

französischer Basketballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Steed Gayhe E. Tchicamboud (* 18. Juni 1981[1] in Clichy)[2] ist ein ehemaliger französischer Basketballspieler.

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereine als Aktiver ...
Basketballspieler
Basketballspieler
Steed Tchicamboud
Steed Tchicamboud (2011)
Spielerinformationen
Geburtstag 18. Juni 1981 (44 Jahre und 277 Tage)
Geburtsort Clichy, Frankreich
Größe 193 cm
Position Guard
Vereine als Aktiver
1999–2002 FrankreichFrankreich Élan Chalon
2002–2003 FrankreichFrankreich CS Autun
2003–2005 FrankreichFrankreich Saint-Quentin Basketball
2005–2006 FrankreichFrankreich ESPE Basket Châlons-en-Champagne
2006–2008 FrankreichFrankreich Cholet Basket
2008–2010 FrankreichFrankreich SLUC Nancy
2010–2014 FrankreichFrankreich Élan Chalon
2014 FrankreichFrankreich Limoges CSP
2015 FrankreichFrankreich Chorale Roanne Basket
2015 FrankreichFrankreich Paris-Levallois Basket
2016 FrankreichFrankreich SLUC Nancy
Nationalmannschaft
Frankreich Frankreich 32 Spiele
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften
Silber Litauen 2011 Litauen
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Laufbahn

Spieler

Tchicamboud wuchs in Corbeil-Essonnes auf und begann beim Villabé Basket Club mit dem Basketballsport.[3] Er wurde in die Nachwuchsförderung von Élan Chalon aufgenommen,[4] im Laufe der Saison 1999/2000 erhielt er einen ersten Einsatz in Chalons Profimannschaft in der höchsten französischen Spielklasse. Über Stationen beim Drittligisten CS Autun sowie bei den Zweitligisten Saint-Quentin und Châlons-en-Champagne kehrte Tchicamboud 2006 in die erste Liga zurück. Er spielte für Cholet Basket, gefolgt von zwei Jahren bei SLUC Nancy.[5] Mit Cholet sicherte er sich 2008 den Sieg im Ligapokal Semaine des As.[2]

2010 unterschrieb Tchicamboud wieder in Chalon-sur-Saône. Mit der Mannschaft gewann er 2012 die französische Meisterschaft, 2011 und 2012 den französischen Pokalwettbewerb sowie 2012 den Ligapokal Semaine des As.[6]

Im November 2014 verließ er Chalon und wechselte zum Limoges CSP,[6] den er im Folgemonat wieder verließ. Von Februar bis Mai 2015 stand er beim Zweitligisten Chorale Roanne Basket unter Vertrag. In der Saison 2015/16 verstärkte Tchicamboud in der ersten Liga zunächst Paris-Levallois Basket und anschließend SLUC Nancy.[4]

Nationalmannschaft

Tchicamboud bestritt 32 A-Länderspiele für Frankreich.[7] Er nahm an den Europameisterschaften 2009 und 2011 teil.[1] 2011 gewann er mit der französischen Auswahl die Silbermedaille.[8]

Trainer

Als Co-Trainer gehörte Tchicamboud 2016/17 zum Stab der Mannschaft des Nachwuchsleistungszentrums INSEP, die in der dritten Liga antritt. Der Fünftligist ESC Trappes SQ Yvelines war im Spieljahr 2017/18 sein erster Verein als Cheftrainer.[9] 2018/19 bestreute er den Viertligisten Cergy-Pontoise Basket Ball,[10] von 2019 bis zum Ende Januar 2024 dann den Sorgues BC (ebenfalls vierte Liga). Im Februar 2024 wechselte Tchicamboud zum abstiegsbedrohten Drittligisten AB Berck Rang-du-Fliers,[11] verpasste mit der Mannschaft jedoch den Klassenerhalt. Im Sommer 2024 schied er wieder aus dem Amt. 2025 übernahm er das Traineramt beim Fünftligisten Agde Basket.[12]

Persönliches

Sein Sohn Jayson Tchicamboud wurde ebenfalls Berufsbasketballspieler.[13]

Einzelnachweise

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