Steffen Raßloff

deutscher Historiker und Publizist From Wikipedia, the free encyclopedia

Steffen Raßloff (* 28. September 1968 in Erfurt) ist ein deutscher Historiker, Publizist und Kurator.

Leben

Nach einer Berufsausbildung mit Abitur zum Baufacharbeiter studierte Raßloff 1991 bis 1997 an der Universität Erlangen Geschichte und Germanistik für das Lehramt Gymnasium. 1998 bis 2006 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere Geschichte an der Universität Erfurt.[1] 2001 wurde er mit der Arbeit Flucht in die nationale Volksgemeinschaft. Das Erfurter Bürgertum zwischen Kaiserreich und NS-Diktatur promoviert. Danach lehrte er an der Universität Erfurt.[2]

Seit 2007 arbeitet er als freischaffender Historiker und Publizist sowie Kurator für Ausstellungen und Medienprojekte. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, besonders der Geschichte Mitteldeutschlands, der Geschichte Thüringens und der Stadt Erfurt. Er veröffentlichte Publikationen unter anderem zu den Themen DDR, Drittes Reich, Weimarer Republik, Universität Erfurt, Kaisersaal Erfurt, Erfurter Fürstenkongress 1808, Erfurter Unionsparlament 1850, Erfurter Parteitag der SPD 1891 sowie Martin Luther und die Reformation in Thüringen. Seine Veröffentlichungen haben vorwiegend einen populärwissenschaftlichen Charakter.

Raßloff ist Mitglied der Historischen Kommission für Thüringen, des Beirats der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat[3] und der Universitätsgesellschaft Erfurt, Stellvertretender Vorsitzender des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt und Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum Erfurt. Er ist Redakteur der Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt und schreibt für die Thüringer Allgemeine und die Thüringische Landeszeitung.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

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