Steidenbach
Zufluss der Erms im baden-württembergischen Landkreis Esslingen
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Der Steidenbach ist ein etwa 2,8 km langer, östlicher und rechter Zufluss der Erms im baden-württembergischen Landkreis Esslingen.
| Steidenbach | ||
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Steidenbachmündung in Bempflingen | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 23817684 | |
| Lage | Schwäbisches Keuper-Lias-Land
| |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Bempflinger Mühlkanal → Erms → Neckar → Rhein → Nordsee | |
| Ursprung | Westrand des Waldes Jungholz 48° 34′ 36″ N, 9° 17′ 48″ O | |
| Quellhöhe | ca. 365 m ü. NHN[LUBW 1] | |
| Mündung | in Bempflingen von rechts in den Bempflinger Mühlkanal 48° 34′ 17″ N, 9° 15′ 53″ O | |
| Mündungshöhe | 311 m ü. NHN[LUBW 1] | |
| Höhenunterschied | ca. 54 m | |
| Sohlgefälle | ca. 20 ‰ | |
| Länge | 2,8 km[LUBW 2] | |
| Einzugsgebiet | 2,639 km²[LUBW 3] | |
Geographie
Verlauf
Der Steidenbach entsteht östlich von Bempflingen und nordöstlich von Kleinbettlingen im Waldgebiet Jungholz auf einer Höhe von ca. 365 m ü. NHN. Der Bach fließt in südwestliche Richtung durch eine offene Kulturlandschaft nordwestlich an Kleinbettlingen vorbei. Teilweise bildet er die Gemarkungsgrenze zwischen Bempflingen und Kleinbettlingen. Er unterquert die Kleinbettlinger Straße sowie die Bahnstrecke Plochingen–Immendingen und fließt unterhalb dieser am südlichen Ortsrand von Bempflingen. Unterhalb der Unterquerung der Metzinger Straße fließt er noch ca. 320 m innerorts bis zu seiner Mündung auf einer Höhe von 311 m ü. NHN in den Bempflinger Mühlkanal, ein Nebengerinne der Erms.
Der 2,8 km lange Lauf des Steidenbachs endet etwa 54 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 20 ‰.
Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet ist rund 2,6 km² groß und gehört naturräumlich gesehen zum Erms-Steinach-Albvorland in der Haupteinheit Mittleres Albvorland.[1] Sein mit etwa 461,6 m ü. NHN[LUBW 1] höchster Punkt liegt im Osten auf einem schlicht Berg genannten Vulkankegel auf der Gemarkung von Grafenberg.
Es grenzt im Osten und Norden an das Einzugsgebiet der Autmut, die abwärts der Erms ebenfalls in den Neckar mündet. Im Süden grenzt das Einzugsgebiet des Ettwiesenbachs, im Norden das des Krotenbachs an, also des nächstoberen bzw. nächstunteren rechten Zuflusses der Erms.
Geologie
Im Untergrund des Einzugsgebietes liegen Formationen des mittleren und unteren Juras, beginnend im Osten mit der Achdorf-Formation bis zur Psilonotenton-Formation, die im Mündungsbereich angeschnitten ist. Im äußersten Osten steht mit dem Grafenberger Berg ein Vulkankegel des Schwäbischen Vulkans mit vulkanischer Brekzie. Teilweise sind die Ausgangsgesteine durch Löß oder Lößlehme überdeckt.[2]
