Steinaviadukt
Eisenbahnviadukt
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Die Brücke über die Steina, auch Steinatalbrücke genannt, ist eine Eisenbahnbrücke der Hochrheinbahn auf der Gemarkungsgrenze von Waldshut-Tiengen und Unterlauchringen. Die Brücke wurde zusammen mit dem Abschnitt der Hochrheinbahn von Waldshut nach Konstanz über Schaffhausen ab 1856 unter Robert Gerwig geplant und bis 1862 erbaut. Es ist die einzige Eisenbahnbrücke mit nur einem Spitzbogen in Deutschland.[1]

Geschichte
Die Fundamente stehen am Ufer bzw. im Flussbett der oftmals durch Versickerung trockenfallenden Steina auf einer Muschelkalkformation, die hier in einer Mäanderschlucht ostweststreichend ausläuft. Die Brücke ist in Normalspur zweigleisig angelegt, wurde und wird bis heute jedoch nur eingleisig befahren. Der zweispurige Ausbau der Strecke war ursprünglich eingeplant.[2] Die Verhandlungen mit Schaffhausen zur Fortführung der Hochrheinbahnstrecke von Waldshut über Schaffhausen und Singen nach Konstanz Streckenfortführung wurde am 30. Dezember 1858 mit einem Vertrag abgeschlossen und die feierliche Eröffnung der gesamten Strecke erfolgte am 13. Juni 1863. Bereits am 18. Dezember 1862 war eine erste Probefahrt unternommen worden. Zur Eröffnung war auch der Besuch des Großherzogs, Friedrich I. vorgesehen: Seine königliche Hoheit, der Großherzog werden geruhen, den Festzug nach Constanz von Waldshut aus anzuwohnen. (...) Zwischen Thiengen und Oberlauchringen Aufenthalt 10 Min. zur Besichtigung der Eisenbahnbrücke über die Steinach. (...)
Literatur
- Dietmund Schwarz: Die Eisenbahn in Lauchringen In: Landkreis Waldshut (Hrsg.): Heimat am Hochrhein. 2011. Band XXXVI. S. 37 ff.
- Dietmund Schwarz: Eine Dorfgemeinde und ihre Bahngeschichte - 150 Jahre Eisenbahn in Lauchringen und am Hochrhein von Waldshut nach Konstanz 1863 - 2013, ISBN 978-3-00-040605-8