Steinbruch Silbach
Steinbruch südöstlich von Silbach
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Der Steinbruch Silbach, befindet sich südöstlich von Silbach am Kuhlenberg. Der Bruch wird auch als Steinbruch Am Kuhlenberg und Steinbruch Kuhlenberg bezeichnet. Nordöstlich grenzt das Naturschutzgebiet In der Strei an.

Informationen zum Bruch
Im Steinbruch wird Diabas abgebaut. Der Bruch wird von der Westdeutschen Grauwacke-Union GmbH betrieben. Frühere Betreiber waren die Bergisch-Westerwälder Hartsteinwerke. Beide Firmen sind bzw. waren Tochterfirmen der Basalt AG. Bis in die 1980er Jahre wurde Diabas auch per Bahn über die Bahnstrecke Nuttlar–Frankenberg abtransportiert und mit eigener Bahnverladestation auf Waggons geladen. In den 1990er Jahren wurden die Verladestation und der Bahnanschluss abgebaut. Pro Jahr wurden in den 2020er Jahren 400.000 Tonnen Gestein verarbeitet.
Mineralien
Für den Steinbruch Silbach sind bisher folgende Mineralfunde dokumentiert (Stand 2025): Aktinolith, Albit, Analcim, Ankerit, Anthophyllit, Antigorit, Apophyllitgruppe, Arsenopyrit, Axinitgruppe, Bergkristall, Calcit, Chalkopyrit, Chloritgruppe, Chrysotil, Coelestin, Danburit, Datolith, Diopsid, Epidot, Fluorapophyllit-(K), Galenit, Klinochlor, Klinozoisit, Limonit, Markasit, Millerit, Oligoklas, Orthoklas, Pektolith, Prehnit, Pyrit, Skolezit, Sphalerit, Strontianit, Quarz als Bergkristall, Milchquarz und Amethyst, Talk und Titanit vor.[1][2]
Erweiterung des Steinbruchs
2017 wurde eine Erweiterung beantragt. Dabei sollte der Steinbruch um 10,8 Hektar (ha) Abbaufläche in östliche Richtung erweitert werden. Parallel sollte die Fläche zur Lagerung von Abraum um 3,7 Hektar vergrößert werden.[3]
Im April 2026 wurde im Bau- und Planungsausschuss der Stadt Winterberg bekannt, dass der Bruch um 15,9 ha erweitert werden soll, davon sollen 10,8 ha auf Abbauflächen, 3,7 ha auf Haldenbereiche und 1,3 ha auf Abstandsflächen entfallen.[4]