Stephan Georg Schmidt
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Stephan Georg Schmidt (* 3. Dezember 1962; † 11. Januar 2013[1]) war ein deutscher Journalist und Autor. Er war Pressesprecher des Erzbistums Köln unter Kardinal Joachim Meisner und Chefredakteur der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln.[2]
Schmidt studierte Anglistik, Skandinavistik und Geschichte an der Universität zu Köln, in Dublin und in Bergen in Norwegen.[3] Er war Redakteur bei der Rheinischen Post und bei der Wirtschaftswoche,[2] bevor er als überzeugter Katholik und Opus-Dei-Mitglied[4] zum Erzbistum Köln wechselte. Schmidt arbeitete auch als Übersetzer englischsprachiger und skandinavischer Literatur.[3]
Ende 2006 wurde Schmidt Chef der Stabsabteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und damit Pressesprecher[5] von Kardinal Joachim Meisner[4] und übernahm auch als Chefredakteur die Leitung der damals noch von 64.000 Abonnenten gelesenen Kölner Kirchenzeitung von seinem 78-jährigen Vorgänger Erich Läufer.[6][7]
Am 1. Februar 2012 wurde Robert Boecker als Nachfolger von Schmidt als Chefredakteur der Kirchenzeitung ernannt, während Schmidt andere Aufgaben im Erzbischöflichen Generalvikariat übernahm.[8] Schon Ende 2010 war er als Pressesprecher abgelöst worden.[2]
Schmidt war kinderlos verheiratet mit Maria Elisabeth Schmidt, der deutschen Direktorin des internationalen Projekts KidsNET.[9] Anfang 2013 starb er an den Folgen eines Hirntumors.
Literatur
- Maria Elisabeth Schmidt: Ich liebe Dich so, wie ich bin!, 2017, Christiana-Verlag, ISBN 978-3-7171-1275-4 – Buch über das gemeinsame Leben und den Tod ihres Ehemanns.[9]
Werke (Auswahl)
- 1993: Ich fürchte, Herr Pastor, wir sind bestohlen, 1993, Kremer, Leverkusen, ISBN 978-3-9803049-1-7[3]
- 1998: Publicity für das Himmelreich, MM Verlag, ISBN 978-3-928272-01-8