Stephanie Stein Crease

amerikanische Jazzhistorikerin und Publizistin From Wikipedia, the free encyclopedia

Stephanie Stein Crease (* um 1958) ist eine amerikanische Jazzhistorikerin und Publizistin.

Leben und Wirken

Stein Crease, die über ihren Bruder die Werke von Miles Davis und Gil Evans kennenlernte, studierte Komposition und Arrangement am Berklee College of Music in Boston.[1]

Stein Crease zog in den 1980er Jahren zurück nach New York, wo wie zunächst als Jazzjournalistin, dann als Senior Jazz Coordinator des Jazz Arts Program an der Manhattan School of Music wirkte. Sie verfasste die grundlegenden Biographien zu Chick Webb und zu Gil Evans; erste wurde mit dem Associated Recorded Sound Collection Award for Excellence 2024 und letztere mit dem ASCAP/Deems Taylor Award ausgezeichnet.[2] Für Kinder und Jugendliche schrieb sie ein Sachbuch über Duke Ellington. Sie redigierte die Liner Notes für die mit einem Grammy ausgezeichnete CD-Box Duke Ellington Centennial Edition. Außerdem verfasste sie Beiträge zu The Jazz Omnibus: 21st-Century Photos and Writings by Members of the Jazz Journalists Association, der Biographical Encyclopedia of Jazz und dem Oxford Companion Guide to Jazz. Als Journalistin schrieb sie für Down Beat, Jazziz, Chamber Music America und andere Zeitschriften.[2]

2018 war Stein Crease Research Fellow am Institute of Jazz Studies der Rutgers University und 2020 war sie Scholar-in-Residence am Schomburg Center for Research in Black Culture der New York Public Library.[3] Sie präsentierte ihre Arbeit auf Veranstaltungen im National Museum of Jazz in Harlem, am Institute of Jazz Studies, in der Saint Peter’s Church und in der New York Public Library for the Performing Arts und wurde von WKCR, WBGO, BBC2 und anderen Sendern interviewt.

Schriften

Einzelnachweise

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