Stochastische Konvolution

Konzept aus der Theorie der stochastischen partiellen Differentialgleichungen From Wikipedia, the free encyclopedia

Die stochastische Konvolution ist ein Konzept aus der Theorie der stochastischen partiellen Differentialgleichungen und eine Verallgemeinerung der klassischen Faltung. Sie stammt aus dem -Halbgruppen-Ansatz für stochastische Evolutionsgleichungen mit additivem Rauschen und ermöglicht die Darstellung von Lösungen solcher.

Definition

Wir führen die Definition zuerst im Rahmen von -zylindrischen Wiener-Prozessen und danach bezüglich martingalwertiger Maße ein. Sei ein Wahrscheinlichkeitsraum.

Bezüglich zylindrischer Wienerprozesse

Sei ein reeller Hilbertraum, ein reeller Banachraum und der Raum der beschränkten linearen Operatoren von nach . Weiter sei und ein -zylindrischer Wiener-Prozess. Betrachte das stochastische Cauchy-Problem

wobei der infinitesimale Generator einer -Halbgruppe von beschränkten linearen Operatoren auf ist.

Dann ist die stochastische Konvolution gegeben durch das stochastische Integral

[1]

Bezüglich martingalwertiger Maße

Sei ein lokalkonvexer Raum, sein topologischer Dualraum, ist ein zylindrisches martingalwertiges Maß mit Werten in . Betrachte die folgende stochastische Evolutionsgleichung

wobei

  • ein topologischer Raum ist,
  • ist der adjungierte Operator des Generators einer -Halbgruppe auf einem nuklearen Raum ist,
  • eine -wertige Zufallsvariable,
  • und entsprechende messbare Anforderungen erfüllen.

Die stochastische Konvolution ist definiert als

[2]

Literatur

Einzelnachweise

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