Strawberry Alarm Clock

US-amerikanische Band From Wikipedia, the free encyclopedia

Strawberry Alarm Clock waren eine Psychedelic-Rock-Gruppe, die Mitte der 1960er-Jahre in Los Angeles, Kalifornien gegründet wurde. Ihren größten Erfolg hatten sie 1967 mit dem Millionenseller Incense and Peppermints.

Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Herkunft ...
Strawberry Alarm Clock
Strawberry Alarm Clock, 2007

Strawberry Alarm Clock, 2007

Allgemeine Informationen
Herkunft
Genre(s) Psychedelic Rock
Aktive Jahre
Gründung 1965
Auflösung 1971
Website https://www.strawberryalarmclock.com
Mitglieder
Ed King († 2018)
Lee Freeman
Gene Gunnels
Gary Lovetro
Keyboards, Gesang
Mark Weitz
Mike Luciano
Gitarre
Steve Rabe
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Bandgeschichte

Nachdem die Band zunächst erfolglos unter dem Namen Thee Sixpence gearbeitet hatte, wurde ihre erste Single Incense and Peppermints[1] 1967 ein Nummer-1-Hit in den Billboard-Charts.[2] Insgesamt hielt sich die Single 16 Wochen in den Charts, davon eine Woche auf dem ersten Rang.[3] Das im Anschluss aufgenommene und veröffentlichte gleichnamige Album erreichte Platz 11.[4] Besonders erwähnenswert im Zusammenhang mit der Single ist, dass der Leadgesang nicht von einem der Bandmitglieder stammte, sondern von Greg Munford, einem 16-jährigen Freund der Band, welcher eher zufällig bei den Sessions anwesend war.

Es kam in der Folge häufig zu Neubesetzungen in der Band (zeitweise waren zwei Bassisten im Lineup), trotzdem erreichte die Single aus dem zweiten Album, Tomorrow, im Frühjahr 1968 Platz 23. Zwei weitere Singles aus diesem Album schafften es in die Hot 100, und mit der Coverversion Good Morning Starshine aus dem Musical Hair folgte 1969 ihr letzter kleiner Charterfolg.

Die Band trat Ende der 1960er-Jahre nicht nur in verschiedenen Fernsehshows auf, sie hatten auch Auftritte in den Spielfilmen Psych-Out (1968) und im Russ-Meyer-Film Blumen ohne Duft (1970). Die Band löste sich nach Querelen mit dem Management und Streitigkeiten über Erlösbeteiligungen 1971 auf, Gründungsmitglied und Gitarrist Ed King wechselte daraufhin zu Lynyrd Skynyrd. In den 1980er-Jahren gaben ehemalige Bandmitglieder einige Konzerte unter dem alten Bandnamen, 2007 kam es auf einem von Roger Ebert veranstalteten Filmfestival zu einem Konzert in der Originalbesetzung. In der Folge spielte die Band auch weitere Konzerte.

Musikalischer Stil

Der Musikstil von Strawberry Alarm Clock ist der psychedelischen Popmusik der späten 1960er-Jahre zuzuordnen und verbindet Elemente von Psychedelic Pop, Acid Rock und Sunshine Pop. Kennzeichnend sind mehrstimmige Gesangsharmonien sowie ein ausgeprägter Einsatz von Orgel- und Gitarrenklängen.[2]

Neben der für das Genre typischen Instrumentierung integrierte die Band auch ungewöhnliche Instrumente wie Vibraphon, Cembalo, Flöte und Sitar, was ihrer Musik barocke und fernöstliche Einflüsse verlieh. Inhaltlich reichen die Texte von optimistischen, von der Flower-Power-Ära geprägten Themen bis hin zu introspektiveren und komplexeren Motiven. Einige Stücke weisen zudem progressive Strukturen und jazzige Einflüsse auf.[3][4]

Diskografie

Schnelle Fakten
Chart­plat­zie­rungen
Erklärung der Daten
Alben[5][6]
Incense And Peppermint
 US1104.11.1967(24 Wo.)
Singles
Incense And Peppermint
 US1
Gold
Gold
30.09.1967(16 Wo.)
Tomorrow
 US2330.12.1967(10 Wo.)
Sit With The Guru
 US6516.03.1968(5 Wo.)
Barefoot In Baltimore
 US6731.08.1968(4 Wo.)
Good Morning Starshine
 US8731.05.1969(2 Wo.)
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Studioalben

  • 1967: Incense and Peppermints
  • 1968: Wake Up…It’s Tomorrow
  • 1968: The World in a Sea Shell
  • 1969: Good Morning Starshine

Kompilationen

  • 1970: The Best of the Strawberry Alarm Clock
  • 1971: Changes
  • 1990: Incense and Peppermints
  • 1992: Strawberries Mean Love
  • 1993: The Strawberry Alarm Clock Anthology

Singles

  • 1967: Incense and Peppermints
  • 1968: Tomorrow
  • 1968: Sit with the Guru
  • 1968: Barefoot in Baltimore
  • 1968: Sea Shell
  • 1969: Stand By
  • 1969: Good Morning Starshine
  • 1969: Desiree
  • 1969: Small Package
  • 1969: I Climbed the Mountain
  • 1970: California Day
  • 1970: Girl from the City

Einzelnachweise

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