Streifenastrild
Art der Gattung Streifenastrilde (Pytilia)
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Der Streifenastrild (Pytilia lineata) ist eine afrikanische Vogelart aus der Familie der Prachtfinken. Sie kommt in den Bergen des nördlichen und zentralen Äthiopiens vor.[1]
| Streifenastrild | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pytilia lineata | ||||||||||||
| Heuglin, 1863 |
Merkmale
Der Streifenastrild erreicht eine Länge von 11,5 bis 13 Zentimeter, ein Gewicht von 11 bis 16,8 Gramm und hat ein überwiegend grau gefärbtes Gefieder. Die Bauchseite ist grau/weiß gestreift, wobei die grauen Streifen von der oberen Brust bis zum Bauch immer breiter werden und die weißen Streifen auf den Unterschwanzdecken am breitesten sind. Die äußeren Federn der Flügel, die Oberschwanzdecken und der Bürzel sind rot. Die Iris ist dunkelbraun bis rot, der Schnabel ist rot und die Beine sind rosa-grau. Die Weibchen sind weniger kontrastreich gefärbt als die Männchen, das Gefieder hat einen leicht bräunlichen Einschlag und ihre Unterseite ist blasser, die weißen Streifen sind breiter als die grauen. Jungvögel sind oben überwiegend bräunlich-grau, der Bürzel und der Schwanz sind rötlich, die Flügel sind bräunlich-grau mit rötlichen Rändern, die Unterseite ist grau mit Spuren von weißen Streifen, die Iris ist dunkelbraun, der Schnabel ist gräulich oder braun und verfärbt sich zunächst rosa und dann rot. Der Streifenastrild unterscheidet sich vom nah verwandten Auroraastrild (P. phoenicoptera) durch einen roten statt schwarzen Schnabel.[2]
Der Gesang des Streifenastrilds besteht aus quietschenden Tönen und einem scharfer Rasseln. Der Alarmruf klingt wie "Chwick".[2]
Lebensraum und Lebensweise
Der Streifenastrild lebt in Höhen von 750 bis 1800 Metern auf offenem bewaldetem Grünland, verbuschten Regionen und in Wälder, die von Langfäden und Myrobalanen geprägt sind. In der Regel sind sie Standvögel und es gibt nur örtlich begrenzte Vogelzüge. Wie die meisten Prachtfinken ernährt sich der Streifenastrild wahrscheinlich von Samen und Insekten. Näheres ist nicht bekannt. Nistende Exemplare wurden im Mai beobachtet. Bei der Balz hüpfen die Männchen rund um das umworbene Weibchen oder auf einem Ast. Dabei halten sie mit dem Schnabel oft Gräser oder Federn. Über die Fortpflanzungsbiologie ist nichts weiter bekannt.[2]
Systematik
Der Streifenastrild wurde 1863 durch den deutschen Ornithologen Theodor von Heuglin erstmals wissenschaftlich beschrieben. Lange Zeit galt er als konspezifisch mit dem Auroraastrild, wird heute aber meist als eigenständige Art angesehen.[2]