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Streifenfarnblättriger Goldfaden

Art der Gattung Coptis From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Streifenfarnblättrige Goldfaden (Coptis aspleniifolia) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Coptis innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Streifenfarnblättriger Goldfaden

Streifenfarnblättrige Goldfaden (Coptis aspleniifolia)

Systematik
Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Unterfamilie: Coptoideae
Gattung: Coptis
Art: Streifenfarnblättriger Goldfaden
Wissenschaftlicher Name
Coptis aspleniifolia
Salisb.
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Beschreibung

Vegetative Merkmale

Der Streifenfarnblättrige Goldfaden ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen bis 10 Zentimetern erreicht. Sie bildet ein hellbraunes Rhizom aus.[1]

Die Laubblätter sind zweifach bis dreifach gefiedert. Die Teilblättchen sind gestielt, eiförmig und am Rand scharf gesägt.[1]

Generative Merkmale

Die Blütezeit liegt im Mai. Der Blütenstand enthält zwei oder drei nickende Blüten.[1] Er ist 8 bis 12 Zentimeter lang, oft länger als die Blätter, verlängert sich aber zur Fruchtzeit bis zu 35 Zentimeter.[1]

Die Blütenhüllblätter und Nektarblätter sind gleich gefärbt. Die Nektarblätter sind spitz, lineal-lanzettlich und laufen gegen ihr Ende hin schmal zungenförmig zu. In ihrer unteren Hälfte befindet sich ein Nektarium. Jede Blüte enthält 9 bis 15 Staubblätter und 6 bis 10 Fruchtblätter.[1]

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.[1]

Vorkommen

Coptis aspleniifolia kommt im nordwestlichen Nordamerika in Washington, British Columbia und Alaska vor.[1] Coptis aspleniifolia wächst in feuchten Nadelwäldern und Sümpfen in Höhenlagen von 0 bis 1500 Metern.

Taxonomie

Die Erstbeschreibung von Coptis aspleniifolia erfolgte 1807 durch Richard Anthony Salisbury in Transactions of the Linnean Society of London, Band 8, Seite 306.[1] Synonyme für Coptis aspleniifolia Salisb. sind: Chrysocoptis asplenifolia Nutt., Coptis aspleniifolia var. biternata Huth.

Nutzung

Selten wird der Streifenfarnblättrige Goldfaden als Zierpflanze für Steingärten und Moorbeete genutzt.

Literatur

  • Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.
  • Bruce A. Ford: Coptis Salisbury. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 3: Magnoliophyta: Magnoliidae and Hamamelidae. Oxford University Press, New York und Oxford, 1997, ISBN 0-19-511246-6. Coptis aspleniifolia Salisbury. - textgleich online wie gedrucktes Werk.

Einzelnachweise

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