Suffering in Style
Lied von Madeline Juno (2026)
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Suffering in Style (englisch für „Leiden mit Stil“) ist ein Lied der deutschen Singer-Songwriterin Madeline Juno aus dem Jahr 2026.
| Suffering in Style | |
|---|---|
| Madeline Juno | |
| Veröffentlichung | 13. März 2026 |
| Länge | 2:40 |
| Genre(s) | Pop |
| Autor(en) | Joschka Bender, Wanja Bierbaum, Madeline Juno, Wieland Stahnecker, Tom Ulrichs |
| Produktion | Joschka Bender, Wanja Bierbaum |
| Album | – |
Entstehung und Artwork
Das Lied wurde von der Interpretin selbst, zusammen mit den Koautoren Joschka Bender, Wanja Bierbaum (Hardy X), Wieland Stahnecker (Blinker) und Tom Ulrichs (Tom Thaler) geschrieben. Die beiden Koautoren Bender und Hardy X zeichneten zudem auch für die Produktion verantwortlich.[1]
Alle vier Koautoren arbeiteten bereits in der Vergangenheit mit Juno zusammen. Während der Berliner Musiker Bender bereits seit Beginn von Junos Karriere festes Mitglied ihrer Liveband ist und an diversen Produktionen, in verschiedenen Funktionen, beteiligt gewesen war,[2] arbeitet der Koblenzer Musiker Blinker seit ihrem fünften Studioalbum Besser kann ich es nicht erklären (Januar 2022) regelmäßig mit ihr zusammen, wie auch Bender, als Autor, Studiomusiker sowie festes Mitglied ihrer Liveband.[3] Hardy X und Thaler startete die Zusammenarbeit mit Juno mit den Arbeiten an ihrem vorletzten Studioalbum Nur zu Besuch (Januar 2024), wobei der Österreicher Hardy X als Autor, Produzent und Studiomusiker von vier Titeln agierte,[4] während der Hamburger Thaler beim Schreibprozess eines Titels beteiligt gewesen ist.[5]
Auf dem Frontcover der Single ist – neben Interpretenangabe und Liedtitel – Juno zu sehen. Es zeigt lediglich ihr Gesicht, während die Sängerin in die Luft schaut und ihr dabei visualisierte, goldfarbene Tränen die Wangen herunterlaufen.[1] Die Fotografie wurde vom Berliner Fotografen Jakob Marwein geschossen,[6] der mit Juno seit der Produktion zu ihrem letzten Studioalbum Anomalie, Pt. 1 (Juni 2025) regelmäßig zusammenarbeitet.[7] Das Artworkkonzept orientiert sich an den vorherigen Singleauskopplungen Homescreen (September 2025) und Wärst du mir nie passiert / Pakt (Oktober 2025).[8][9] Es handelt sich um das gleiche Frontcover wie zur vorangegangenen Single Indigo (Februar 2026), nur dass hierbei die Farben der Tränen geändert wurden.[10]
Veröffentlichung und Promotion
Die Erstveröffentlichung von Suffering in Style erfolgte als Single am 13. März 2026 bei Embassy of Music. Diese erschien als digitaler Einzeltrack zum Download und Streaming.[1] Der Vertrieb erfolgte durch Tonpool;[11] verlegt wurde das Lied durch Budde Music Publishing, Edition Forest Fire, Edition Indiekator sowie Universal Music Publishing.[12]
Juno selbst präsentierte erstmals am 3. März 2026 einen Teaser zu Suffering in Style über ihre sozialen Medien, begleitet vom Kommentar „Wollt ihr den? frag für paar Freunde #sufferinginstyle“.[13] Nachdem weitere Teaser und Beiträge folgten, bestätigte sie lediglich drei Tage vor Ersterscheinen die Singleveröffentlichung.[14]
Inhalt
– Refrain, Originalauszug[15] |
Anders als die englischsprachige Titelbezeichnung „Suffering in Style“ (englisch für „Leiden mit Stil“), ist der Liedtext weitgehend in deutscher Sprache verfasst und stammt von der Interpretin selbst sowie Joschka Bender, Blinker, Hardy X und Tom Thaler.[1] Neben der Titelbezeichnung finden sich im Text diverse weitere Anglizismen wieder, so unter anderem „Vibe“ (englisch für „Stimmung“) oder auch „Breakdowns“ (englisch für „Pannen“).[15] Alle Texter waren zugleich für die Komposition zuständig und komponierten die Musik in h-Moll mit 127 Schlägen pro Minute.[1][16] Musikalisch bewegt sich das Lied im Bereich Popmusik.[15] Inhaltlich handelt es sich bei Suffering in Style um einen Titel, in dem es um Selbstironie und Verletzlichkeit geht. Die Sängerin erzählt davon, dass man die eigenen zwanghaften Angewohnheiten sowie die unschönen Seiten von sich nicht versteckt, sondern sie mit Selbstbewusstsein zum Teil des eigenen Stils machen soll („Und ja, ich bin nah am Wasser gebaut und verwandle meine Tränen auf der Haut in ein Collier um meinen Hals“). Man soll sich selbst nicht zu ernst zu nehmen beziehungsweise verurteilen; irgendwann werde schon alles gut sein, so wie es ist.[15][17] |
Aufgebaut ist das Lied aus zwei Strophen, einem Refrain und einem Outro. Es beginnt mit der ersten Strophe, die als Sechszeiler geschrieben wurde. Auf diese folgt zunächst der siebenzeilige Prechorus, ehe der Hauptteil des Refrains einsetzt. Dieser umfasst wiederum vier Zeilen und zeichnet sich durch eine Wortwiederholung am Ende der Zeilen aus. Der gleiche Aufbau wiederholt sich mit der zweiten Strophe, nur dass diese sich aus acht Zeilen zusammensetzt. Nach dem zweiten Refrain endet das Lied mit dem Outro, welches die zweite Strophe aufgreift, indem es die ersten vier Zeilen davon wiederholt.[15]
Mitwirkende
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Liedproduktion
Visualisierung (Cover)
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Unternehmen
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Rezeption
Das deutschsprachige Online-Magazin LifeOnStage beschrieb Suffering in Style als einen Titel, der sich irgendwo zwischen Selbstironie und Verletzlichkeit bewege und davon erzähle, wie man die eigenen Macken und unschönen Seiten im Leben nicht verstecke, sondern sie mit Selbstbewusstsein zum Teil des eigenen Stils mache. Inhaltlich sei es durchaus mehr als ein Lied über Verletzlichkeit; es sei eine Hymne an die verwundbare Juno selbst, mit der klaren Aussage, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen beziehungsweise zu verurteilen und dass irgendwann schon alles gut sein werde, so wie es sei. Mit einer starken Botschaft und einem Gefühl von Empowerment, erinnere sie die Hörer daran, dass Emotionen und Sensibilität sichtbar sein dürfen und können – aber wenn schon, dann eben mit jeder Menge Style.[17]
