Summer of Sam

Film von Spike Lee (1999) From Wikipedia, the free encyclopedia

Summer of Sam ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Spike Lee aus dem Jahr 1999.

TitelSummer of Sam
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1999
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Summer of Sam
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1999
Länge 136 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Spike Lee
Drehbuch Victor Colicchio,
Michael Imperioli,
Spike Lee
Produktion Jeri Carroll-Colicchio,
Michael Imperioli,
Jon Kilik,
Spike Lee
Musik Terence Blanchard
Kamera Ellen Kuras
Schnitt Barry Alexander Brown
Besetzung
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Handlung

Im Sommer des Jahres 1977 wird New York City während einer Hitzewelle von einem Serienmörder in Angst und Schrecken versetzt, der Täter nennt sich selbst Son of Sam.

In einem italoamerikanischen Stadtteil in der Bronx führen die Kellnerin Dionna und ihr Ehemann Vinny eine unglückliche Ehe, da sie weiß, dass er Affären mit mehreren Frauen hat.

Ein Freund von Vinny, Richie, der der nun neu entstandenen Punk-Bewegung angehört, trifft sich mit Ruby und finanziert sich seinen Traum von einer Musikerkarriere mit Striptease-Auftritten in einem Schwulenclub, wo er sich auch prostituiert. Seinen Freunden missfällt sein neues Auftreten, er verschweigt ihnen seine Nebenbeschäftigung.

Als Vinny und Diona die Disco Studio 54 besuchen wollen, werden sie in einen Swingerclub eingeladen, dort nehmen sie Drogen und an einer Orgie teil. Nach der Orgie streiten sie, da Dionna Sex mit anderen Männern hatte, Dionna enthüllt daraufhin, dass sie weiß, dass Vinny untreu ist, und beendet die Beziehung.

Da währenddessen die Morde weitergehen, beschließen Vinnys Freunde den Täter ausfindig zu machen. Aufgrund seines veränderten Auftretens, verdächtigen sie auch Richie. Nachdem sie herausfinden, dass er sich prostituiert, sind sie sicher, dass er der Mörder ist. Sie überzeugen Vinny Richie unter einem Vorwand aus seinem Haus zu locken, dieser versucht zwar Richie zu warnen, allerdings hört das Richie nicht und wird von den Männern verprügelt. Erst als Richies Stiefvater aus dem Haus kommt und schreit, der wahre Täter sei verhaftet, lassen sie von ihm ab. Vinny schämt sich für seinen Verrat.

Kritiken

Der Film stieß bei englischsprachigen Kritikern auf ein gespaltenes Echo. Basierend auf der Auswertung von 104 Kritiken wird auf Rotten Tomatoes eine Zustimmungsquote von lediglich 50 % ausgewiesen.[1]

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, dass der Film vorwiegend von den Charakteren und derer Entwicklung lebe. Die Figur von David Berkowitz spiele nur eine kleine Rolle. Der Regisseur Spike Lee mache sehr gute Arbeit („a super job“) und gebe die Atmosphäre der Zeit gut wieder.[2]

Auszeichnungen

Spike Lee wurde 1999 für einen Preis des spanischen Semana Internacional de Cine de Valladolid nominiert. Er wurde 2000 als Regisseur und als Drehbuchautor für den Black Reel Award nominiert.

John Leguizamo wurde 2000 für den ALMA Award nominiert.

Anmerkungen

  • Der Film basiert auf der wahren Geschichte von David Berkowitz, der in den Jahren 1976 und 1977 in New York City als Serienmörder aktiv war.
  • Der Film ist mit 435 mal Fuck auf Platz 6 der Filme, in denen dieses Wort oft vorkommt (Stand Oktober 2024).
  • Die Produktion des Films kostete etwa 22 Millionen US-Dollar. Er spielte in den Kinos der USA etwa 19,3 Millionen US-Dollar ein.[3]

Einzelnachweise

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