Superaspartam
synthetischer Süßstoff, der sich chemisch vom Aspartam ableitet
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Superaspartam ist ein synthetischer Süßstoff, der sich chemisch vom Aspartam ableitet. Die chemische Struktur weist gegenüber Aspartam keine freie Aminogruppe auf, weil diese durch einen (p-Cyanophenyl)carbamoylrest substituiert ist.[2] Durch die Substitution ergibt sich auch eine Ähnlichkeit zu Suosan, einem weiteren Süßstoff.[3][4]
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Superaspartam | ||||||||||||
| Andere Namen |
L-Phenylalanin-N-{[(4-cyanophenyl)amino]carbonyl}-L-α-aspartyl-2-methylester | ||||||||||||
| Summenformel | C22H22N4O6 | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 438,43 g·mol−1 | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Superaspartam wurde 1982 von Chemikern der Universität Claude Bernard Lyon bei der Suche nach Süßstoffen auf Aspartam-Basis entdeckt.
Die Süßkraft von Superaspartam liegt etwa bei 14000.[5][6]
Eine weitere Abwandlung des Moleküls durch eine Schwefelgruppe führt zum Thio-Superaspartam.[7]