Superbooth
Messe für elektronische Musikinstrumente und Musiktechnologie
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Die Superbooth (auch Superbooth Berlin) ist eine seit 2016 jährlich in Berlin stattfindende Messe für elektronische Musikinstrumente und Musiktechnologie. Im Mittelpunkt stehen Synthesizer, modulare Eurorack-Systeme, Effektgeräte und elektronische Instrumente. Neben Produktpräsentationen internationaler Hersteller umfasst die Veranstaltung Konzerte, Workshops und Vorträge.[2][3][4][5]
| Superbooth Superbooth Berlin | |
|---|---|
Plakat Superbooth 2023 | |
| Branche | Elektronische Musikinstrumente, Synthesizer, Musik |
| Veranstaltungsort | FEZ-Berlin |
| Erste Veranstaltung | 2016, Funkhaus Nalepastraße |
| Website | www.superbooth.com |
| Letzte Veranstaltung | |
| Datum | 7. Mai 2026 bis 9. Mai 2026 |
| Besucher | ca. 8800 (2025)[1] |
| Aussteller | 301 (2025)[1] |
| Nächste Veranstaltung | |
| Datum | 6. Mai 2027 bis 8. Mai 2027 |
Geschichte
Die Ursprünge der Superbooth reichen auf gemeinsame Ausstellungsflächen für Synthesizer-Hersteller auf der Musikmesse Frankfurt in den frühen 2000er Jahren zurück. Ziel des von Andreas Schneider initiierten Konzepts war es, insbesondere kleineren Herstellern elektronischer Musikinstrumente eine gemeinsame Präsentationsplattform zu bieten. Der Schwerpunkt lag dabei auf praktischen Vorführungen, Live-Performances und dem gemeinschaftlichen Einsatz elektronischer Instrumente.[6][7][2][8]
2016 fand mit der Superbooth erstmals eine eigenständige Veranstaltung im Berliner Funkhaus Nalepastraße statt. Seit 2017 wird die Messe im FEZ-Berlin ausgerichtet. Zur ersten Veranstaltung dort wurden rund 170 Aussteller gezählt. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Superbooth zu einer der größten Messen für elektronische Musikinstrumente in Europa.[8][9][10][11][12]
Konzept und Ausrichtung
Die Superbooth kombiniert Messe, Konzerte und Workshops zu einer Veranstaltung für elektronische Musikinstrumente und Musiktechnologie. Kennzeichnend für die Veranstaltung ist die Möglichkeit, ausgestellte Instrumente vor Ort auszuprobieren und mit Entwicklern, Musikern und Herstellern in direkten Austausch zu treten.[2][8][10]
Neben etablierten Unternehmen präsentieren sich auch kleinere und unabhängige Hersteller. Zu den auf der Superbooth vertretenen Ausstellern zählen unter anderem Moog Music, Korg, Yamaha, Oberheim, Buchla, Doepfer, Bitwig, Elektron, Make Noise und Verbos Electronics. Die Messe dient zudem als Plattform für Produktneuheiten und Prototypen.[13][14]
Im Rahmen des Konzert- und Veranstaltungsprogramms traten auf der Superbooth unter anderem Künstler wie Jean-Michel Jarre, Yann Tiersen, Ricardo Villalobos, Holly Herndon, Gudrun Gut, Pole, Monolake, Rødhåd und Electric Indigo auf.[15][16][17]
Galerie
Literatur
- Kai Schwirzke: Music, nonstop: Frankfurter Musikmesse und Superbooth in Berlin. In: c’t. Band 2016, Nr. 9, 15. April 2016, ISSN 0724-8679, S. 18.
- Hartmut Gieselmann, Kai Schwirzke: Hauptstadt unter Strom: Musikneuheiten von der Superbooth 2017. In: c’t. Band 2017, Nr. 10, 28. April 2017, ISSN 0724-8679, S. 18.
Weblinks
- Bilder der Superbooth 2002 auf der Website von Doepfer (mit Robert Moog und Florian Schneider-Esleben)
- heise & c’t: Musikmesse Superbooth 16: Interview mit Organisator Andreas Schneider auf YouTube, 6. April 2016 (Laufzeit: 9:56 min).
- Website der Superbooth