Supremacy 1914

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Supremacy 1914 ist ein Online-Echtzeit-Strategiespiel des Hamburger Herstellers Bytro Labs, das unter anderem über Bigpoint und Gamigo vertrieben wird. Supremacy 1914 bleibt bei alten und neuen Spielern beliebt, auch wenn inzwischen das Nachfolgerspiel Call of war World War II im Fokus der Entwickler liegt.

PublisherBytro Labs
Leitende EntwicklerFelix Faber, Tobias Kringe, Christopher Lörken
Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Supremacy 1914
Entwickler DeutschlandDeutschland Bytro Labs
Publisher Bytro Labs
Leitende Entwickler Felix Faber, Tobias Kringe, Christopher Lörken
Veröffentlichung 2009
Plattform Webbrowser, Android, IOS
Genre Browserspiel
Steuerung Tastatur & Maus
Sprache 13 Sprachversionen
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Spielprinzip

In Supremacy 1914 übernimmt jeder Spieler die Kontrolle über ein Land, bestehend aus mehreren Provinzen. Jede Provinz produziert Infanterie-Einheiten, einen der acht Rohstoffe (Getreide, Fisch, Eisenerz, Holz, Kohle, Öl oder Gas) und Geld. Die Produktionsmenge von Rohstoffen und Geld bzw. die Produktionsdauer für Truppen und Gebäude hängt von der Provinzmoral ab. Jeder Spieler startet mit 10 Infanterie-Einheiten pro Provinz und einer Menge an Rohstoffen, die ausreicht, um mögliche Defizite, die zu Beginn des Spiels auftreten können, zu überbrücken. Der Verbrauch von Rohstoffen kann im Tab „Rohstoffe“ angepasst werden.

Der Hauptfokus im Spiel liegt darauf, die Vor- bzw. Weltherrschaft zu erspielen. Dies kann durch einen Solo-Sieg oder durch einen Koalitionssieg erzielt werden. Dafür muss man 1000 bzw. 1500 der insgesamt 2000 Punkte erobern. Der Punktestand ist vom Spielerfolg abhängig. Spieler können außerdem „Supremacy“ erreichen, indem sie alle anderen Spieler vernichten. Weiterhin kann ein Spiel auch durch gemeinsamen Beschluss aller noch aktiven Spieler beendet werden, wenn nur noch höchstens drei Spieler im Spiel verblieben sind. Dadurch ist es möglich, ein Spiel auch gemeinsam mit seinen Bündnispartnern zu beenden.

Es gibt eine Vielzahl an Spielmodi, die sich in Szenario, Spielerzahl, Schwierigkeit, Spieldauer, Provinzanzahl und wählbaren Regionen stark unterscheiden. Die Spielerzahl beträgt 2 bis 500 Spieler, Die Spieldauer kann zwischen 1 bis 2 Wochen und mehreren Monaten liegen.

Während des Spiels liegt der Hauptfokus neben der Eroberung neuer Provinzen darauf, die eroberten Provinzen durch Gebäude an den eigenen Spielstil anzupassen.

Solange ein Land keinen menschlichen Spieler hat, übernimmt der Computer als Nicht-Spieler-Charakter das Land. Solange ein Computer ein Land steuert, sind dessen Einheiten defensiv. Der Computer kann also von sich aus keine aggressive Spielweise beginnen. Es gibt zusätzlich auch Länder, die nur vom Computer gesteuert werden. Diese sind kleiner als die Länder, die für menschliche Spieler vorgesehen sind.

Supremacy 1914 ist ein Echtzeit-Strategiespiel. Die Spieler müssen dabei nicht online sein, das Spiel geht auch ohne die Anwesenheit des Spielers weiter. Jeder Aktion wie dem Bauen von Gebäuden oder dem Bewegen von Einheiten ist dabei ein Zeitrahmen zugeteilt. Aktionen können parallel ausgeführt werden. Wie auch in Call of War kann man im Spiel eine Allianz gründen, in welcher Freunde und andere zusammen spielen und sich mit anderen Allianzen messen können. Jeder Spieler findet sich in der Rangliste wieder. Gewertet werden Eroberungen, Anzahl von Spielen usw.

Geschäftsmodell

Supremacy 1914 ist grundsätzlich kostenlos spielbar, allerdings gibt es sogenannte Premium-Inhalte, die für reales Geld erworben werden können und dem Spieler diverse Vorteile verschaffen können. So ist es Premiumspielern z. B. möglich, mit der Hilfe der „Warteschlange“ die Produktion von Einheiten oder Gebäuden mehrere Tage im Voraus zu planen. Auch zusätzliche Einheiten oder Rohstoffe sowie Verkürzungen von Bau- und Produktionszeiten können erworben werden. Es sind sowohl Abo-Modelle als auch Einmal-Käufe verfügbar, die sich in Umfang, Vorteilen und Preis/Leistung allerdings stark unterscheiden. Abgesehen von Direktkäufen basiert das Spiel auf einer virtuellen Währung namens „Goldmark“.

Rezeption

Das Online-Magazin GIGA hob hervor, dass die komplexe KI des Spiels auch bei geringer Teilnehmerzahl ansprechende Spielrunden biete.[1] Computerspiele.com bemerkte inhaltliche Anleihen beim Computerspiel Hearts of Iron, sah Supremacy 1914 im Segment Browserspiele aber „ganz klar (als) eines der besten und innovativsten […] Games der letzten Jahre“.[2] Das Spielemagazin Gamezone betonte, dass Supremacy 1914 eines der ganz wenigen Browserspiele sei, die sich der Thematik Erster Weltkrieg annähmen, verwies jedoch ebenfalls auf früher erschienene Single-Player-Computerspiele ähnlichen Inhalts.[3]

Auszeichnungen

2009 gewann Supremacy 1914 den Publikumspreis des seit 2005 stattfindenden Browser-Game-of-the-Year-Wettbewerbs.[4]

Einzelnachweise

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