Sven Johne
deutscher Künstler
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Sven Johne (* 1976 in Bergen auf Rügen) ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler. Er arbeitet mit den Medien Fotografie und Video an Werkgruppen, die er in Installationen und Printpublikationen präsentiert und die sich in der Tradition eines politischen, konzeptuellen Dokumentarismus in der künstlerischen Fotografie einordnen lassen.
Leben und Werk
Von 1998 bis 2006 studierte Sven Johne Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Timm Rautert.
Er lebt und arbeitet in Berlin.
Öffentliche Sammlungen
- Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean Luxemburg
- Museum der bildenden Künste Leipzig
- Kunsthalle zu Kiel
- Sammlung Goetz München
- Bundessammlung zeitgenössischer Kunst Bonn
- Kunstsammlung des Freistaates Sachsen
Ausstellungen
- 2022: Nabel der Welt, Galerie Nagel Draxler, Köln[1]
- 2018: ausgezeichnet | gefördert – Stipendiaten der Hans und Charlotte Krull Stiftung, Kommunale Galerie Berlin
- 2010: Sven Johne: Berichte zwischen Morgen und Grauen, Frankfurter Kunstverein
- 2009: Kunstpreis junger westen 09, Kunsthalle Recklinghausen
- 2009: FERNE NÄHE – >NATUR< IN DER KUNST DER GEGENWART, Kunstmuseum Bonn
- 2008: Vertrautes Terrain – Aktuelle Kunst in und über Deutschland, ZKM Karlsruhe
- 2007: Bei den Riesen, Nassauischer Kunstverein
- 2007: Seestücke – Von Max Beckmann bis Gerhard Richter, Kunsthalle Hamburg
- 2006: 40. Art Cologne, Köln
- 2006: This Land Is My Land ..., Kunsthalle Nürnberg
Literatur
- Dennis Brzek, Junia Thiede, Markus Hannebauer (Hrsg.): Sven Johne. Das sowjetische Hauptquartier. Filme 2006-2023. Publikation anlässlich der Ausstellung gleichen Titels im Fluentum Berlin. Distanz-Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-95476-634-5.
- Sven Johne. Vom Verschwinden. Publikation anlässlich der Ausstellung gleichen Titels in der Kunstsammlung Jena. Städtische Museen Jena, Jena 2022, ISBN 978-3-942176-67-5.
- Sven Johne, Sebastian Orlac: Anomalien des frühen 21. Jahrhunderts. Einige Fallbeispiele. Anomalies of the Early 21st Century. Some Case Studies. Spector-Verlag, Leipzig 2016, ISBN 978-3-95905-067-8.
- Lilian Engelmann, Frankfurter Kunstverein (Hrsg.): Sven Johne. Berichte zwischen Morgen und Grauen. Reports from the crack of Dawn. Publikation anlässlich der Ausstellung gleichen Titels im Frankfurter Kunstverein. Revolver Publishing, Berlin 2010, ISBN 978-3-86895-073-1.
- Elke Gruhn, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden (Hrsg.): Sven Johne. Leben und Sterben in Ostdeutschland und anderswo. Publikation anlässlich der Ausstellung gleichen Titels im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden. Revolver Verlag, Frankfurt a. M. 2007, ISBN 978-3-86588-373-5.
- „See History 2006. Schätze Bilden“, Kunsthalle zu Kiel, Kiel
- „Mutations 2006/2007. Contemporary European Photography“, Contrasto, Rom
- „This land is my land“, Kunsthalle Nürnberg und Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin
- Künstlerbuch „Vinta“, Institut für Buchkunst Leipzig (Text: Claudius Niessen, Gestaltung: Till Gathmann)
- „Hier“, Hrsg. Förderkreis Schloss Plüschow, Plüschow
- Sven Johne. Publikation anlässlich des Marion-Ermer-Preises. Jena 2005.[2]
Weblinks
- Literatur von und über Sven Johne im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke von und über Sven Johne in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- Suche nach „Sven Johne“ im Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz [3]
- Sven Johne bei kunstaspekte.de
- Website von Sven Johne