Svens Geheimnis

Film von Roland Suso Richter (1994) From Wikipedia, the free encyclopedia

Svens Geheimnis ist ein Film von Regisseur Roland Suso Richter nach einem Drehbuch von Klaus-Peter Wolf aus dem Jahr 1995.

TitelSvens Geheimnis
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1995
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Svens Geheimnis
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Roland Suso Richter
Drehbuch Klaus-Peter Wolf
Musik Jens Langbein
Kamera Achim Poulheim
Schnitt Patricia Rommel
Besetzung
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Handlung

Der zwölfjährige Sven wächst in einem Umfeld auf, das von Gewalt, Vernachlässigung und Jugendkriminalität geprägt ist. Anerkennung erhält er vor allem innerhalb einer Jugendgang, für die er als Taschendieb tätig ist. Als er eines Tages eine junge Frau bestiehlt, stellt sich diese später als seine neue Klassenlehrerin Vera Loewe heraus.

Statt ihn anzuzeigen, versucht die Lehrerin, einen Zugang zu dem verschlossenen Jungen zu finden und ihm Unterstützung zu bieten. Ihre Bemühungen werden jedoch durch das schwierige soziale Umfeld, den Einfluss der Gang sowie die Resignation vieler Erwachsener erschwert.

Im Verlauf der Geschichte wird Vera zunehmend in die Lebenswelt ihrer Schüler hineingezogen. Zwischen ihr und Sven entwickelt sich nach und nach ein Vertrauensverhältnis.

Veröffentlichung

Svens Geheimnis wurde erstmals am 27. September 1995 in der ARD ausgestrahlt.[1] 1997 erschien der Film auf Video.[1]

Rezeption

Auszeichnungen

Banff Television Festival 1996, Rocky Award for TV Movie – Kanada, nominiert für den Goldenen Löwen, Erich Kästner Fernsehpreis 1996 für das beste Kinder- und Jugendprogramm

Kritik

„Eindringlicher Jugendfilm um das Problem der Verwahrlosung und das Versagen von Elternhaus und Schule, engagiert und zugleich zurückhaltend erzählt. Präzise geführte junge Darsteller, eine beispielhafte Kameraführung und die glaubwürdige Milieuzeichnung unterstreichen das ernste Anliegen des Films.“

Lexikon des internationalen Films[1]

Einzelnachweise

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