Syberg (Adelsgeschlecht)

westfälisches Adelsgeschlecht From Wikipedia, the free encyclopedia

Syberg (auch Sieberg, Sieberger, Syburg) ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechts, das zum Uradel der Grafschaft Mark gehörte. Der Name des Geschlechts leitet sich von dem zu ihrem Stammsitz Haus Busch (Hagen) gehörenden Syberg (heute zu Dortmund gehörend) ab.

Wappen derer von Syberg im Wappenbuch des Westfälischen Adels

Geschichte

Hohensyburg ist eine Höhenburg der Kölner Erzbischöfe und steht im Zusammenhang mit dem Landesausbau im 12. Jahrhundert. 1235 werden die Herren von Syberg als kölnische Ministerialen erstmals erwähnt. Nach der Teilzerstörung 1287 durch Graf Eberhard von der Mark zog sich die Familie auf ihren Besitz Haus Busch in Nähe der Grenze zur Grafschaft Limburg zurück.[1]

Die Stammreihe des Geschlechts beginnt mit dem Ritter Hermann von Syberg, urkundlich 1377, der auf dem Haus zum Busch an der Lenne saß.[2] Als Name wurde auch 'von Syberg zum Busch' verwendet. Später saßen die Syberg in Westhofen, Haus Busch (1369–1827), Haus Wischlingen (1511– ?), Haus Voerde (1563–1764), Haus Kemnade (1647–1847), Haus Kliff (ca. 1650–1681), Burg Blankenstein (1637–1647), Schloss Aprath (ca. 1650–ca. 1750) und Schloss Eicks (16. Jh. bis heute). Sie verbreiteten sich auch nach Livland und Preußen, dort auch unter dem Namen „von Syburg“.

Wappen

Blasonierung des Stammwappens: In Schwarz ein fünfspeichiges, goldenes Rad. Auf dem Helm mit schwarz-goldenen Helmdecken das Rad zwischen einer goldenen und schwarzen Straußenfeder.

Weitere Wappenabbildungen:

Namensträger

Literatur

Einzelnachweise

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