Bouchard begann im Alter von fünf Jahren mit dem Eislaufen zunächst im Eishockey und Shorttrack. Im Alter von 16 Jahren konzentrierte er sich auf Eisschnelllauf und startete im März 1990 in Helsinki erstmals im Eisschnelllauf-Weltcup und errang dabei den 18. Platz über 1000m sowie den 16. Platz über 500m. Ab der Saison 1992/93 nahm er vorwiegend an dieser Rennserie teil und wurde dabei in der Saison mit vier Top-Zehn-Platzierungen Siebter in der Weltcupwertung über 1000m. In der Saison 1993/94 kam er sechsmal in die Top-Zehn und erreichte damit den neunten Platz in der Weltcupwertung über 500m sowie den fünften Rang in der Weltcupwertung über 1000m. Zudem belegte er bei der Sprintweltmeisterschaft 1994 in Calgary den 11. Platz im Sprint-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer den 11. Platz über 500m sowie den fünften Rang über 1000m. In der Saison 1994/95 wurde er bei der Sprintweltmeisterschaft 1995 in Milwaukee Siebter im Sprint-Mehrkampf und erreichte in Davos mit Platz zwei über 500m seine erste Podestplatzierung im Weltcup. Zudem errang er zum Saisonende den neunten Platz in der Weltcupwertung über 1000m und siegte erstmals bei den kanadischen Meisterschaften im Sprint-Mehrkampf. Nach zwei Top-Zehn-Ergebnissen im Weltcup zu Beginn der Saison 1995/96, lief er bei den kanadischen Mehrkampfmeisterschaften in Calgary mit einer Zeit von 1:12,27 Minuten über 1000m einen neuen Weltrekord, welcher tags darauf von Kevin Overland verbessert wurde. Er wurde damit erneut kanadischer Meister im Sprint-Mehrkampf. Es folgte in Innsbruck mit Platz drei über 1000m eine weitere Podestplatzierung im Weltcup und bei der Sprintweltmeisterschaft 1996 in Heerenveen der fünfte Platz im Sprint-Mehrkampf. Zum Saisonende belegte er bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1996 in Hamar den zehnten Platz im 2 × 500m-Lauf sowie den achten Rang über 1000m und den neunten Platz in der Weltcupwertung über 1000m.
In der Saison 1996/97 holte Bouchard in Jeonju über 1000m seinen ersten Weltcupsieg, womit er zum Saisonende Zwölfter in der Weltcupwertung über 1000m wurde und errang bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1997 in Warschau den fünften Platz über 1000m. In seiner letzten Saison als aktiver Sportler 1997/98 belegte er bei der Sprintweltmeisterschaft 1998 in Berlin den 38. Platz im Sprint-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano den fünften Platz über 1000m sowie den vierten Rang im 2 × 500m-Lauf. Im Weltcup holte er in Milwaukee über 500m seinen zweiten Weltcupsieg und erreichte mit zehn Top-Zehn Platzierungen, darunter je ein zweiter und dritter Platz über 1000m den vierten Platz in der Weltcupwertung über 500m sowie den dritten Rang in der Weltcupwertung über 1000m. Bei seinen letzten internationalen Start bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1998 in Calgary gewann er die Silbermedaille im 2 × 500m-Lauf und die Goldmedaille über 1000m. Dabei lief er mit einer Zeit von 1:09,60 Minuten über 1000m einen neuen Weltrekord, welcher bis zum 15. Januar 1999 hielt.