Synergy (Album)
Musikalbum von Mike Wofford
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Synergy ist ein Musikalbum von Mike Wofford. Die am 18. und 19. November 1997 in den Heavywood Studios, Lake Oswego in Oregon entstandenen Aufnahmen erschienen 1998 auf dem Label HeavyWood, das von den Trompeter Dick Titterington und dem Pianisten Randy Porter betrieben wird.
| Synergy | ||||
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| Studioalbum von Mike Wofford | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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HeavyWood | ||||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
13 | |||
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1:12:26 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Heavywood Studios, Lake Oswego, Oregon | |||
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Hintergrund
In den 1990er-Jahren war der Pianist Mike Wofford als Sideman in den Gruppen von Joe Wilder/Marshal Royal, Pete Christlieb/Bob Cooper, Sweets Edison, Bud Shank, Gabe Baltazar und seiner Frau, der Flötistin Holly Hofmann aktiv; weiterhin spielte er ein Soloalben (At Mayback) und das Trioalbum Synergy ein.[1] Seine Begleiter waren der Bassist Rob Thorsen und der Schlagzeuger Joe LaBarbera. Gemeinsam spielten sie neben eigenen Kompositionen Woffords eine Reihe von Pop- und Jazz-Titeln, darunter „Fame“ von David Bowie/John Lennon, „Great Times“ von Duke Ellington und den Standard „My Old Flame“. Das Album schließt mit „Coming on the Hudson“ von Thelonious Monk.
Titelliste
- Mike Wofford: Synergy (HeavyWood Music noHW7891Jne)[2]
- J.P’s Afternoon 3:59
- Dipper 7:41
- Taksim Square 6:52
- My Old Flame (Arthur Johnston, Sam Coslow) 6:25
- Sonar (Gerald Wiggins, Kenny Clarke) 5:09
- Loose Canon 2:59
- Quietsville (Homage to Morton Feldman) 4:24
- Fame (C. Alomar, David Bowie, John Lennon) 6:25
- Great Times (Duke Ellington) 5:25
- Slowly, I Turned (Tim McMahon) 7:04
- Cole Porter 4:23
- Ancient Voices 7:46
- Coming on the Hudson (Thelonious Monk) 3:54
Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Mike Wofford.
Rezeption
Das Album von Mike Wofford biete den bislang umfassendsten Einblick in die Arbeit eines vielseitigen Pianisten, der [bei Erscheinen des Albums] seit über 30 Jahren eine kleine, aber begeisterte Anhängerschaft hatte, schrieb Doug Ramsey in JazzTimes. Woffords Individualität sei auf jedem Stück von „Synergy“ erkennbar. Längst habe er seinen Bill-Evans-Einfluss zu einem bemerkenswerten Stil verschmelzen lassen, der sich durch gewagte, konsequente Musikalität und, ja, auch Humor auszeichne. Dieses Album würde einen umfassenden Einblick in die Welt eines Musikers bieten, der Verstand, Herz und Muskeln gleichermaßen einsetze. Was ihn mit Evans verbinde, sei das Konzept des Trios als voneinander abhängige Einheit. Joe LaBarbera, Evans’ letzter Schlagzeuger, würde diese Idee selbstverständlich unterstützen und interagiere hervorragend mit Wofford und Bassist Rob Thorsen unterstützen. Hörer, die Woffords Herausforderungen annehmen, könnten sich auf eine Belohnung freuen, sei es in „My Old Flame“, einem bekannten Jazzstandard, wie auch Gerald Wiggins’ „Sonar“, Ellingtons „Great Times“ oder Woffords eigenen, komplexen Kompositionen. Dieses Album sei wärmstens zu empfehlen.[3]
Weblinks
- Listung des Albums bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 21. September 2025.