Systemaufstellung
Verfahren der Systemischen Therapie
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Systemaufstellung (auch Systemische Aufstellung) bezeichnet ein Verfahren der Systemischen Therapie, in dem aus einer vorhandenen Gruppe Personen oder alternativ Figuren[1] stellvertretend für Mitglieder oder Entitäten (Teile, Aspekte) eines (üblicherweise sozialen) Systems gewählt und in einem realen Raum sodann repräsentativ zueinander in Beziehung (auf-)gestellt werden.
Je nach System wird unterschieden:
- Familiensystem: Familienaufstellung (auch Familienstellen)
- Organisationssystem: Organisationsaufstellung
- abstrahiertes System: (Systemische) Strukturaufstellung.
Bei Systemaufstellungen handelt es sich nicht um Rollenspiele. Primär geht es bei Systemaufstellungen um die Abbildung bzw. das Erkennen von (eventuell dysfunktionalen) Beziehungsstrukturen.[2]
Weblinks
- Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen: Studien, Ansätze, Ergebnisse zur Aufstellungsarbeit
- Universität Bremen, Georg Müller-Christ: Systemaufstellungen als innovatives didaktisches Format zur Vermittlung von Orientierungswissen und Systemkompetenz für Studierende und Entscheidungsträger/innen
- Tavares/Mendelsohn/Grossman/Williams/Shapiro/Trope/Schiller, 2015: A Map for Social Navigation in the Human Brain