Szikszó

Gemeinde in Ungarn From Wikipedia, the free encyclopedia

Szikszó (deutsch Sicksau) ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén.

Schnelle Fakten Basisdaten, Struktur und Verwaltung (Stand: 2022) ...
Szikszó
Szikszó (Ungarn)
Szikszó (Ungarn)
Szikszó
Basisdaten
Staat: Ungarn Ungarn
Region: Nordungarn
Komitat: Borsod-Abaúj-Zemplén
Kleingebiet bis 31.12.2012: Szikszó
Kreis: Szikszó
Koordinaten: 48° 12′ N, 20° 56′ O
Höhe: 115 m
Fläche: 36,2 km²
Einwohner: 5.415 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 150 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 46
Postleitzahl: 3800
KSH-kód: 21351
Struktur und Verwaltung (Stand: 2022)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Antal Béla Sváb[1] (Szikszó Városért Egyesület)
Postanschrift: Kálvin tér 1.
3800 Szikszó
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)
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Geografische Lage

Szikszó liegt in Nordungarn, 15 Kilometer nordöstlich des Komitatssitzes Miskolc. Nachbargemeinden sind Aszaló, Alsóvadász und Onga.

Geschichte

Beschreibung des Türkischen Überfalls auf Szikszó und seiner Zurückschlagung auf einer Ein-Blatt-Zeitung von 1577 (bewahrt in der Forschungsbibliothek Gotha)

Von den wiederholten Einfällen der Türken ist besonders jener vom 10. November 1577 (Martini) bekannt geworden. Nachdem die Plünderungen und Verwüstungen sowie die große Zahl der Gefangengenommenen in der Umgebung bekannt wurden, eilten von verschiedenen benachbarten Städten Krieger zu Hilfe, darunter Bálint Prépostváry mit 400 Mann aus Kassa, denen es gelang, die Türken trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit zu schlagen.

Im Zuge der ungarischen Revolution 1848/49 kam es am 28. Dezember 1848 zum Gefecht bei Szikszó, in welchem die kaiserlich-königlichen Truppen unter Franz Schlik zu Bassano und Weißkirchen gegen die ungarischen Revolutionstruppen siegten. Im Jahr 1907 gab es in der damaligen Großgemeinde 829 Häuser und 3966 Einwohner auf einer Fläche von 6097 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Szikszó im Komitat Abaúj-Torna.[2] 1989 erhielt Szikszó den Status einer Stadt.[3]

Sehenswürdigkeiten

  • 1588er-Denkmal (1588-as emlékmű)
  • Griechisch-katholische Kirche Istenszülő születése
  • Reformierte Kirche, erbaut im gotischen Stil
  • Römisch-katholische Kirche Szentháromság
  • Schloss Bethánia (Bethánia kastély), erbaut im 18. Jahrhundert
  • Szent-István-király-Statue (Szent István király szobra), erschaffen von József Mazúr
  • Weinkeller (Magyar-hegyi borpincék)
  • Weltkriegsdenkmäler (I. és II. világháborús emlékmű)
  • Zsigmond-Móricz-Büste, erschaffen von István Halmágyi

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Verkehr

Durch Szikszó verläuft die Hauptstraße Nr. 3. Die Stadt ist angebunden an die Eisenbahnstrecke von Miskolc nach Hidasnémeti. Weiterhin bestehen Busverbindungen nach Miskolc, über Halmaj nach Encs sowie über Homrogd, Kupa und Gadna nach Gagybátor.

Einzelnachweise

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