Süngütaşı
Dorf in Sarıkamış, Kars, Türkei
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Süngütaşı (ehemals Zivin) ist ein Dorf im Bezirk Sarıkamış der türkischen Provinz Kars. Die Befestigung Zivin Kalesi stammt aus urartäischer Zeit.
| Süngütaşı | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Provinz (il): | Kars | |||
| Landkreis (ilçe): | Sarıkamış | |||
| Einwohner: | 113[1] (2024) | |||
| Koordinaten: | 40° 14′ N, 42° 16′ O | |||
| Höhe: | 1790 m | |||
| Telefonvorwahl: | (+90) 474 | |||
| Postleitzahl: | 36530 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | 36 | |||
| Landkreis Süngütaşı | ||||
| Kaymakam: | Bayram Gale | |||
| Website (Kaymakam): | ||||
Geschichte
Die urartäische Inschrift auf der Stele von Zivin (HCL Nr. 24) stammt von König Menua. Sie berichtet von seinen Feldzügen gegen Diaueḫe und Erekua,[2] Diaueḫe wurde tributpflichtig gemacht, aber nicht dem Reich angegliedert.
- „Menua spricht: Ich brachte an mich Šašilu, ich [besti]mmte diesen Stein dem [Ḫal]di, meinem Herrn.“[3]
Daraus ließe sich ableiten, dass Šašilu in Zivin lag. Arutjunian will Zuaini, eine weitere Hauptstadt von Diaehe in Süngütaşı lokalisieren.
Während des Ersten Weltkrieges wurde Süngütaşı im Zuge der Bergmann-Offensive am 2. November 1914 von russischen Truppen eingenommen.
