Sękowice (Gubin)
Siedlung in Polen
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Sękowice (deutsch Schenkendorf, niedersorbisch Šenkojce) ist ein Ort in der Landgemeinde Gubin im Powiat Krośnieński (Krosno Odrzańskie) der Woiwodschaft Lebus in Polen. Bis in das 19. Jahrhundert war er Zentrum der Herrschaft Schenkendorf.
| Sękowice | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Lebus | |
| Powiat: | Krosno Odrzańskie | |
| Gmina: | Gubin | |
| Geographische Lage: | 51° 55′ N, 14° 42′ O | |
| Einwohner: | 130 (2015) | |
| Postleitzahl: | 66-620 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 68 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FKR | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Berlin Brandenburg | |
Geschichte
Der Ort wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Wahrscheinlich war sein Name von den Schenken von Landsberg abgeleitet. Der Polnische Name hat damit nichts zu tun. Er wurde von „sęk“ (Astloch) abgeleitet, einem Wort, das lautlich an „Schenk“ erinnert. Der Ort war Mittelpunkt der kleinen Herrschaft Schenkendorf. Seit 1512 gehörte diese zum Schloss Sonnenburg, dem Sitz der Herrenmeister des Johanniterordens.
Nach der Auflösung des Ordens 1811 kam Schenkendorf unter königlich-sächsische Herrschaft und 1815 an Preußen. Es lag im Kreis Guben.
1945 wurde der Ort polnisch. Bis 2007 befand sich in seiner Nähe ein Grenzübergang nach Guben.
Kulturelle Denkmäler
- Dorfkirche, 17. Jahrhundert, achteckiger Fachwerkbau
- Ruine des Schlosses, ehemaliger Sitz der Herren von Schenkendorf
Weblinks
- Sękowice/Schenkendorf Deutsch-polnische Stiftung
